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Reaktionen: "Ein Papst des Friedens"

Nicht nur die 1,3 Milliarden Katholiken in aller Welt trauern um Johannes Paul II. Auch Protestanten, Moslems und Juden würdigen das Lebenswerk des verstorbenen Papstes.

UN-Generalsekretär Kofi Annan

"Ich erinnere mich sehr innig an meine Treffen mit ihm, vor allem wie wir zusammen in seinen privaten Räumen saßen und über Krieg und Frieden debattierten, als wir darüber nachdachten, was im Kosovo zu tun ist. Er war sehr besorgt über die Welt, in der wir leben. Und er fühlte wie ich, dass in einem Krieg alle Verlierer sind."

Bundeskanzler Gerhard Schröder

"Papst Johannes Paul II. hat Geschichte geschrieben; er hat durch sein Wirken und durch seine beeindruckende Persönlichkeit unsere eine Welt verändert. Seine Heiligkeit wusste angesichts so vieler erbitterter Konflikte immer darum, wie schwierig und zugleich unverzichtbar es ist, dem Ideal der universellen Menschlichkeit nahe zu kommen."

US-Präsident George W. Bush

"Die katholische Kirche hat ihren Hirten verloren. Die Welt hat einen Verfechter der menschlichen Freiheit verloren. Ein guter und gläubiger Diener Gottes wurde heimgerufen. Papst Johannes Paul II. selbst war eine Inspiration für Millionen Amerikaner und für viele mehr in der Welt."

Großbritanniens Premierminister Tony Blair

"Die Welt hat eine religiöse Führungspersönlichkeit verloren, der von Menschen aller Glaubensrichtungen verehrt wurde. Er war eine Inspiration, ein Mann mit außerordentlichem Glauben, Würde und Mut."

Frankreichs Präsident Jacques Chirac

"Dieser schmerzliche Verlust erschüttert die gesamte katholische Kirche, die er mit einem unerschütterlichen Glauben, einer beispielhaften Autorität und einer bewundernswerten Leidenschaft in das dritte Jahrtausend geführt hat."

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi

"Wir sind ihm dankbar für seine unermüdliche und schwierigen Anstrengungen, die er gegen alle Formen des Totalitarismus, der Gewalt, der Unterdrückung und den moralischen Verfall unternommen hat."

Außenminister Joschka Fischer

"Seine Verdienste um den friedlichen demokratischen Umbruch in Mittel- und Osteuropa trugen mit zur Wiedervereinigung Deutschlands und zur Überwindung der Teilung Europas bei."

Israels Vize-Ministerpräsident Schimon Peres

"Papst Johannes Paul II., hatte nicht nur einen großen Geist, sondern einen guten Geist. Auch wenn er den Katholizismus repräsentierte, schaffte er es mit seinem Talent und seiner Persönlichkeit, unsere gesamte globale Gesellschaft zu repräsentieren."

Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas

"Er war ein bedeutender Kirchenvertreter, der sein Leben den Werten des Friedens, der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Gleichheit aller Völker und Religionen sowie dem Recht unseres Volkes auf Unabhängigkeit gewidmet hat."

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso

"An Johannes Paul II. wird man sich erinnern als den reisenden Papst und wir sollten uns auch darin erinnern, dass er den Weltfrieden gepredigt hat. Als die Vereinigten Staaten in den Irak einmarschiert sind, sagte Johannes Paul II. zum Beispiel, dass dies ein illegaler und unmoralischer Akt ist."

Die britische Könnigin Elisabeth II.

"Ihre Majestät erinnert sich an die unermüdlichen Bemühungen von Papst Johannes Paul II., Frieden und Wohlwollen in der Welt zu verbreiten."

Polens Ex-Präsident Lech Walesa

"Ich denke, wir sollten erkennen, wie sehr der Heilige Vater für uns gearbeitet und gekämpft hat. Ohne ihn gebe es kein Ende des Kommunismus oder zumindest erst sehr viel später und das Ende wäre blutig gewesen."

Polens Staatspräsident Aleksander Kwasniewski

"Es gäbe keine polnische Freiheit ohne Johannes Paul - ein großer Apostel der Versöhnung."

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger

"Johannes Paul II. war war einer der bedeutendsten Menschen des vergangenen Jahrhunderts. Vielleicht der Bedeutendste."

Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano

"Wir fühlen uns alle als Waisen."

Ex-Kanzler Helmut Kohl

"Johannes Paul II. trug ganz wesentlich dazu bei, dass die Berliner Mauer fiel und die Teilung Deutschlands und Europas beendet wurde."

Unicef-Direktorin Carol Bellamy

"Er verstand das besondere Licht, das in Kindern leuchtet, und er verehrte es und zog Kraft daraus."

CDU-Vorsitzende Angela Merkel

"Gerade wir Deutschen werden uns immer wieder mit großer Dankbarkeit an Papst Johannes Paul II. erinnern."

Großbritanniens Ex-Premierministerin Margaret Thatcher

"Die moralische Kraft hinter dem Sieg im Kalten Krieg."

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner

"Der unerschütterliche Verkünder des christlichen Menschenbildes."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann

"Er hat weltweit die frohe Botschaft verkündet: 'Öffnet, reißt die Tore weit auf für Christus', zu allen Christen und Religionen, zu allen Menschen, besonders zu den Armen."

Der Vorsitzende Rat der evangelischen Kirche in Deutschland Wolfgang Huber

"Seine Menschlichkeit und seine Frömmigkeit haben den Papst aus Polen zu einem bedeutenden geistlichen Führer und einer moralischen Instanz gemacht. Die Evangelische Kirche in Deutschland trauert mit ihren katholischen Brüdern und Schwestern."

Zentralrat der Muslime

"Die Welt verliert in ihm eine Persönlichkeit, für die der interreligiöse Dialog und die Verständigung zwischen den Kulturen stets ein besonderes Anliegen war."

Präsident Zentralrat der Juden, Paul Spiegel

"Papst des Friedens."

Der Ministerpräsident Bayern Edmund Stoiber

"Ein Pontifex, ein Brückenbauer, im wahrsten Sinn des Wortes."