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Rechtschreibreform: Scharfe Kritik aus den Alpenländern

In Österreich und der Schweiz ist die Ankündigung von Springer-Presse und "Spiegel", zur alten Rechtschreibung zurückzukehren, auf harsche Kritik gestoßen. Auch in Deutschland geht der Streit weiter.

Die Ankündigung der Axel Springer AG und des Spiegel-Verlages, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren, ist vor allem in österreichischen und Schweizer Medien, aber auch bei der Politik auf Kritik gestoßen. So erklärte der Präsident der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), Hans Ulrich Stöckling, für die Schweizer Schulen wäre eine Rückkehr zur alten deutschen Rechtschreibung eine fatale Entwicklung. Das EDK entspricht etwa der deutschen Kultusministerkonferenz.

"Ich prophezeie absolutes Chaos"

Sollte die Reform in Deutschland zurückgenommen werden, müsste dem auch die Schweiz folgen, sagte Stöckling in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ). "Sollte dies aber tatsächlich nötig werden, dann prophezeie ich das absolute Chaos im Unterricht."

Die großen Schweizer Verlage und die österreichische Presse wollen dem Aufruf von Springer und Spiegel nicht folgen. "Unsere Zeitungen und Magazine sind schon bisher nicht einfach nach der neuen Rechtschreibung gegangen", sagte Myrta Bugini, Sprecherin des größten Schweizer Medienverlag Ringier ("Blick"). Die "NZZ am Sonntag" schrieb unter anderem: "Eine flächendeckende Rückkehr zum alten Regime dürfte sich als ein aussichtsloses Unterfangen erweisen, so populär diese Forderung auch erscheinen mag." Denn in den Schulen werde seit geraumer Zeit nach den neuen Regeln unterrichtet. "Lehrer werden Regeln durchsetzen und gleichzeitig damit leben müssen, dass diese nicht überall gelten. Eine schwierige Situation, zugegeben: aber eine Herausforderung der Zeit."

Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, haben alle bedeutenden überregionalen und Wiener Tageszeitungen angekündigt, bei der bisherigen Rechtschreibreform zu bleiben. Die linksliberale österreichische Tageszeitung "Der Standard" schrieb am Samstag unter anderem: "Die Reform hat uns einige Saisons der Anarchie beschert, die nun durch den Vorstoß von 'Bild' und 'Spiegel' (oder ist es ein Rückstoß?) verlängert wird. Seltsam: Gerade diese zwei zügellosen Organe des Zeitgeistes, bisher sprach-verspielt und innovativ, werden zu Thürhüthern der Gegenreformation."

Mehrheit der Bundesländer für Beibehaltung

Die Mehrheit der Bundesländer hat sich für eine Beibehaltung der neuen Regeln ausgesprochen. Lehrerverbände warnten vor einer Verunsicherung in den Schulen bei einer Rücknahme der seit sechs Jahren gelehrten Schreibweisen. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) appellierte nach der angekündigten Rückkehr der Axel Springer AG und des Spiegel-Verlags zur alten Rechtschreibung hingegen an die anderen Länderchefs, bei ihrem Treffen im Oktober "das Scheitern der Rechtschreibreform" einzugestehen.

"Jetzt können wir es wirklich schaffen, mit einem mutigen Sprung zur alten Rechtschreibung zurückzukehren", sagte Wulff der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Auch der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) und der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle begrüßten den Vorstoß der Verlage. "Die neue Rechtschreibung ist so überflüssig wie ein Kropf", sagte Westerwelle.

Rückkehr nur in Teilen?

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und Berlins Kultursenator Thomas Flierl (PDS) brachten eine Rücknahme nur von Teilen der Reform ins Gespräch. Die Kultusministerkonferenz (KMK) will sich am 14. und 15. Oktober abermals mit der Rechtschreibung befassen, eine Woche zuvor tagen die Ministerpräsidenten.

Die Kultusminister hatten beschlossen, dass die bereits vor sechs Jahren in Schulen und Ämtern eingeführten neuen Regeln dort vom 1. August 2005 alleine gültig sein sollen. Der Deutsche Kulturrat warnte vor einer Demontage der KMK für den Fall, dass die Länderchefs die Entscheidung an sich ziehen.

12 der 16 Landesregierungen sprachen sich für ein grundsätzliches Festhalten der Rechtschreibreform aus. Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sagte der "Berliner Zeitung": "Ich bin gegen eine Reform der Reform." Nach der Befürchtung seines sächsischen Amtskollegen Georg Milbradt (CDU) brächte eine Rückkehr zu den alten Regeln neue Verwirrung.

"Viel Kampagne, wenig Inhalt"

Die SPD-geführten Länder wollen an der Reform festhalten. Der Vorstoß der beiden Verlage hätte "viel mit Kampagne und Public Relations, wenig mit Inhalt zu tun", kritisierte der rheinland-pfälzische Regierungschef Kurt Beck. Längere Übergangsfristen und einzelne Korrekturen könnten die Debatte jedoch entschärfen, schlug Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) vor. Bayern und Baden-Württemberg wollen in die anstehenden Beratungen «ergebnisoffen» hineingehen. "Dass in der Rechtschreibreform übers Ziel hinaus geschossen wurde, ist aber offensichtlich", sagte Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU).

Warnungen von Lehrer- und Kulturverbänden

Lehrer- und Kulturverbände warnten vor einem Chaos an den Schulen und neuen Millionenkosten, wenn die Reform nun wieder rückgängig gemacht würde. "Es gibt keinerlei uns bekannte nennenswerte Probleme, weder bei Schülern noch bei Lehrkräften, die eine Veranlassung gäbe, von der neuen Rechtschreibung wieder Abstand zu nehmen", sagte Eva- Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im NDR. "Mit einer Reform der Reform werden Kinder zu Versuchskaninchen für die Anhäufung unterschiedlicher Schreibweisen gemacht", sagte Karl-Heinz Wurster, Vorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg.

Die deutschen Schulbuchverlage hatten im Juli die möglichen Kosten für die Umstellung sämtlicher Bücher bei einer Rücknahme der Reform auf bis zu 250 Millionen Euro geschätzt.

Als eine gefährliche "Angelegenheit des Sommerlochs" kritisierte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) den Schritt der beiden Zeitungsverlage. Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zeigte sich im dpa-Gespräch hingegen "froh und sehr zufrieden". Auch die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Freitag angekündigt, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren.

Der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Stefan Aust, verteidigte die Entscheidung seines Hauses und begründete den Entschluss im Inforadio des RBB mit der nach wie vor mangelnden Akzeptanz der neuen Regeln durch die Bevölkerung. Nach einer Forsa- Umfrage im Auftrag von RTL unter 506 Befragten sind 75 Prozent der Bundesbürger für die alte Rechtschreibung, bei den 16- bis 29- Jährigen sind es 66 Prozent.

DPA/AP / AP / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.