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Kampf gegen Artensterben: Rettet die Bienen: Öko-Partei in Bayern will Söder zum Handeln zwingen

Mit dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" sorgt die kleine ÖDP Bayern derzeit für großes Aufsehen. 100.000 Unterschriften hat die Öko-Partei schon gesammelt. Nun ist es an den Bürgern in Bayern, Markus Söder und seine Landesregierung endgültig zum Handeln zu zwingen.

Biene

Wildbienen sind ein wichtiger Baustein in unserem Ökosystem: Ihr Bestand schwindet seit Jahren.

DPA

Mit ihrem Volksbegehren "Rettet die Bienen" sorgt die kleine ÖDP Bayern derzeit für großes Aufsehen. 100.000 Unterschriften – und damit vier Mal so viele wie nötig – sammelte die Öko-Partei im vergangenen Herbst, um das Volksbegehren für den Schutz der dramatisch gefährdeten Bienen offiziell auf den Weg zu bringen. Doch das war nur die erste Hürde. Nun müssen nochmal eine Million Menschen in die Rathäuser des Freistaats gelockt werden. Erst dann könnte man die Landesregierung von Markus Söder zu konkreten Maßnahmen gegen das Artensterben zwingen.  

Kernziel: Insektensterben in Bayern stoppen

Von einem "höchst wirksamen und rechtlich unangreifbaren Gesetzentwurf" spricht Agnes Becker, die stellvertretende Vorsitzende der ÖDP Bayern und Beauftragte des Volksbegehrens, in einer Pressemitteilung. Ihr Kernziel ist es, das Insektensterben in Bayern zu stoppen. Dafür stehen fünf wesentliche Forderungen im Raum: Hecken, Bäume und kleine Gewässer sollen in der Landwirtschaft erhalten bleiben, alle Bäche und Gräben sollen mit blühenden Randstreifen versehen werden und einzelne, lokale Lebensräume sollen zu Biotopverbünden ausgebaut werden. Zudem fordert die ÖDP, den Pestizideinsatz deutlich zu senken und den Anteil der Bio-Betriebe in der Landwirtschaft stark zu erhöhen. 

"Das dramatische Aussterben heimischer Tier- und Pflanzenarten darf uns nicht länger gleichgültig lassen", sagte Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen der "Augsburger Allgemeinen Zeitung". Zum Trägerkreis des Volksbegehrens gehören neben ÖDP und Bündnis 90/Die Grünen der BUND und der Landesbund für Vogelschutz (LBV). "Wir haben jetzt die Chance, entscheidende Weichen zu stellen. Es ist höchste Zeit dafür", appelliert Hartmann, dem bewusst ist, dass eine Million Unterschriften eine riesige Herausforderung sind. Vom 31. Januar bis 13. Februar haben es die Bürgerinnen und Bürger Bayerns in der Hand. Dann können sie sich in den Rathäusern für das Volksbegehren eintragen.

Bienensterben geht weiter

Dass die Zeit drängt, zeigen Zahlen, die Wissenschaftler seit Jahren sammeln und immer wieder veröffentlichen. Allein in Bayern sind von mehr als 500 Wildbienenarten bereits 40 ausgestorben. Von den übrigen ist fast die Hälfte vom Aussterben bedroht oder gefährdet, berichtete sueddeutsche.de im Mai 2018. Auch in verschiedenen Regionen in Hessen, Sachsen und im Rheinland geht der Wildbienenbestand seit vielen Jahren stark zurück.

Diese Blumen helfen gegen Insekten
js
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.