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Mysteriöses Verkehrsschild: Ein Straßenschild in Reutlingen sorgt für Aufsehen: Es warnt vor "Smombies"

Niemand weiß, woher es kommt, aber alle reden darüber: In Reutlingen wurde ein Straßenschild aufgestellt, das auf Fußgänger aufmerksam macht, die ständig auf ihr Handy starren. Es weist damit auf ein aktuelles Problem im Straßenverkehr hin.

Von Linda Göttner

Verkehrsschild rotes Dreieck mit zwei Figuren, die beim Gehen auf das Smartphone schauen

In Reutlingen war dieses Verkehrsschild aufgetaucht. Wer es angebracht hat, ist unklar.

Es gehört mittlerweile zum alltäglichen Straßenbild: Menschen starren beim Laufen auf ihr Smartphone und bekommen kaum noch mit, was um sie herum passiert. Die einen erwischen sich selbst öfter mal dabei, wenn sie wieder fast vor einen Mülleimer gelaufen wären, die anderen regen sich regelmäßig über die wandelnden Smartphone-Zombies auf. Auf die "Smombies" – eine Zusammensetzung der Wörter Smartphone und Zombies – macht in Reutlingen seit ein paar Tagen ein mysteriöses Straßenschild aufmerksam.

Es sieht aus wie ein professionelles Verkehrsschild aus Metall: ein Dreieck mit rotem Rand. Normalerweise weist ein solches Zeichen auf Fußgänger, eine Baustelle, einen Stau oder andere Gefahren im Straßenverkehr hin. In Reutlingen zeigt es jedoch zwei laufende Menschen, die auf ihr Handy in der Hand schauen. Doch das Schild, das auf ein Alltagsproblem der modernen Smartphone-Generation aufmerksam macht, ist keine Innovation der Straßenverkehrsordnung. Denn niemand weiß genau, wer das Schild entworfen und angebracht hat. 

Das Schild in Reutlingen kommt scheinbar aus dem Nichts

Vergangenen Donnerstag stieß eine Mitarbeiterin des Stadtmarketings Reutlingen auf das Schild, das sich neben dem Friedrich-List-Gymnasium am Kanzleiplatz befindet. Eine Vermutung über die Herkunft äußerte Tanja Ulmer vom Stadtmarketing gegenüber dem "Reutlinger General-Anzeiger": "Es muss aus der Not heraus entstanden sein." Denn eins ist klar: Vor allem die jüngeren Digital Natives nutzen ihr Smartphone ständig, gerne auch mal im Gehen auf der Straße. Und eine Schule ist natürlich prädestiniert für eine "Smombie"-Ansammlung. Möglicherweise wollte ein verzweifelter Bürger einfach mal ein Zeichen gegen die Smartphone-Süchtigen setzen. Vielleicht war es aber auch ein "Smombie" selbst, der die Autofahrer vorwarnen wollte.

Stehenbleiben wird das Schild nicht

Und was passiert nun mit dem Schild? Der Leiter des Reutlinger Ordnungsamts, Albert Keppler, erklärte dem "Reutlinger General-Anzeiger", dass das Schild nicht dort stehenbleiben könne. Zwar weise es auf ein wichtiges Problem hin, aber natürlich könne nicht jeder einfach ein neues Straßenschild aufstellen. "Die Straßenverkehrsordnung ist da sehr streng." Eine Strafe habe der Verursacher aber nicht unbedingt zu befürchten. Das Ordnungsamt könne ein Bußgeld für diese Ordnungswidrigkeit verhängen, müsse das aber nicht.

Keppler selbst befürwortet das Schild sogar, weil es auf die Unfälle aufmerksam macht, die beim unaufmerksamen Gebrauch des Smartphones auf der Straße passieren. Und auch die Lehrerin des benachbarten Gymnasiums habe bereits ihr Interesse ausgesprochen, das Schild möglicherweise auf dem Gelände der Schule anzubringen. Falls der Inhaber es nicht doch zurück will.

Diana Knodel im Profil


Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.