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Rückblick 2010 - Das Buch des Jahres: Sarrazins Hasspredigt

Das Sachbuch "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin sorgte für Verkaufsrekorde und Empörungswellen. stern.de hat noch einmal nachgelesen. War die ganze Aufregung gerechtfertigt?

Von Frank Thomsen

Es ist das meistverkaufte Sachbuch des Jahres, gar des Jahrzehnts: "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin. Ob es auch das meistgelesene Sachbuch ist, weiß niemand. Wahrscheinlich ist das nicht. Das Buch ist im Grunde unlesbar. Thilo Sarrazin schreibt gestelzt, er wiederholt bis zur Erschöpfung, er zitiert lieber fünf Statistiken zu viel als eine zu wenig. Das Buch des Jahres ist für den Leser vor allem - ein zähes Ringen um jede Seite. Durchzuhalten nur, wenn man wissen will: Rechtfertigt der Text die Wellen der Empörung, das Parteiausschlussverfahren der SPD, ja eine regelrechte Hysterie - oder nicht?

Wer darauf eine Antwort sucht, muss 400 Seiten lesen, 46 Tabellen und Schaubilder anschauen und zu 538 teils ausführlichen Fußnoten blättern. Und stellt zunächst mal Harmloses fest: Das Buch ist in neun Kapitel aufgeteilt, sie handeln von Arbeitsmarkt und Bildung, von Armut und Geburtenraten. Es geht um Produktivität, Grundeinkommen, Hochschulabsolventenquoten, Pisa. Alles kreist um die Frage, ob die Deutschen auf Dauer intelligent, fleißig und tatkräftig genug bleiben werden, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen.

"Deutschland schafft sich ab" ist in weiten Teilen ein faktendurchtränktes Wirtschaftssachbuch, das liberale Ökonomen gern schreiben und das es so oder ähnlich auch schon gibt - die Fußnoten verweisen auf entsprechende Bücher oder Zeitungsartikel. Einiges ist interessant, vieles nicht sehr originell, oft schwere Kost. Als Leser muss man sich durch Sätze quälen wie diesen: "Zerlegt man das sektorale Wachstum der Arbeitsproduktivität in die Faktoren Humankapital, Sachkapital und Multifaktorproduktivität, so zeigt sich, dass Deutschland bei der Produktivitätssteigerung des Humankapitals und der Multifaktorproduktivität seit Mitte der neunziger Jahre eher schlecht abschneidet." Aha!

Sarrazins Weltsicht teilt jeder Arbeitgeberfunktionär. Die Hartz-IV-Zahlungen liegen zu hoch. Statt mehr Geld bräuchten manche Empfänger einfach nur einen Kochkurs. Armut ist relativ - wer in Deutschland zu den Armen zählt, dem geht es noch gut. Soweit Sarrazin Lösungen anbietet, zeichnet er das Bild eines fordernden, strengen Staates, der besser als das Individuum weiß, was gut ist für den Einzelnen. So soll das Arbeitslosengeld gesenkt werden. Statt Geld für hilfebedürftige Kinder gibt es in Sarrazins Welt verpflichtende Ganztagskindergärten und -schulen. Kommt ein Kind zu spät zur Schule, wird den Eltern die Stütze gekürzt. Die Kinder will er nur an Wochenenden und abends zu ihren Eltern lassen, damit sie nicht zu viel Computer spielen, denn die fördern die Verblödung.

Der Skandal findet sich erst ab Kapitel sieben

Das ist ziemlich hartherzig, bisweilen skurril - aber skandalös? Skandalös ist das nicht. Um den Aufschrei zu verstehen, den es um das Buch gab, muss man bis Kapitel sieben und acht durchhalten. Hier geht es um Geburtenraten und muslimische Migranten. Die Fakten sind bekannt und bedenklich: Gebildete bekommen weniger Kinder als Bildungsferne. Muslimische Migranten, vor allem aus der Türkei, absolvieren nur selten die Hochschule, dafür kassieren überdurchschnittlich viele von ihnen Arbeitslosengeld. Und türkische Migrantenfamilien haben viele Kinder.

Das Thema ist gesellschaftlich brisant. Es zu behandeln, dringend nötig. Das hätte das Verdienst und die Leistung dieses Buches werden können: Die Geburtenkrise der eingeborenen Deutschen und die Bildungprobleme und zunehmende Ghettoisierung muslimischer Migranten sauber zu beschreiben und zu analysieren.

Doch das reichte Sarrazin nicht. Er nutzt die Fakten als Nährboden, auf dem er seine Theorien (die Gene!) und Ängste (Überfremdung!) züchtet.

Die Gene: Wenn die Dummen viele Kinder kriegen und die Schlauen wenige, dann verdummt Deutschland, weil Intelligenz in Teilen vererbt wird - also keine Hoffnung besteht. Mit Sarrazin: "Die Entleerung der unteren Schichten von intellektuellem Potenzial" ist weit fortgeschritten.

Die Überfremdung: Wenn muslimische Migranten weit mehr Kinder bekommen als christliche Deutsche, dann schafft sich Deutschland ab. Die Türken erobern Deutschland durch Fertilität. Verschärfend kommt für Sarrazin hinzu, dass viele von ihnen bildungsfern sind. Manche gar genetisch bedingt, so Sarrazin. Der "angeborene Schwachsinn", den er noch im versehentlich öffentlich gewordenen Manuskript vielen Zuwanderern aus der Türkei attestiert hatte, konnte ihm der Lektor ausreden - nun ist vorsichtiger von Erbkrankheiten die Rede. Verzweifelt ruft der Autor um Hilfe: "Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist." Und: "Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden."

Abstoßend Thesen über Muslime

Es wird nicht recht klar, vor wem es ihn mehr gruselt: vor dummen Menschen oder vor muslimischen Menschen. Bei den Migranten, von denen viele schlecht gebildet sind, ist die Sache für Sarrazin einfach: Entweder sie finden einen festen Job - oder sie haben hier nichts verloren. Da man das der deutschen Unterschicht so aber schlecht sagen kann und nicht mal Sarrazin empfiehlt, diesem Teil der Bevölkerung das Kinderkriegen zu verbieten, bleibt ihm hier als Lösung nur: Weniger Arbeitslosengeld, damit die Unterschicht es sich mit ihren Kindern nicht mehr so gemütlich machen kann, und Anreize für die Klugen. Frauen mit abgeschlossenem Studium sollen, schlägt Sarrazin vor, eine Wurfprämie von 50.000 Euro für ein Kind erhalten.

Man spürt, wie angewidert Sarrazin von Muslimen ist, wie sehr ihn die Sorge um eine Islamisierung Deutschlands umtreibt. Auch darüber hätte er skandalfrei schreiben können. Hat er aber nicht, weil er auf Relativierungen weitgehend verzichtet. Da rechnet einer ab mit Kopftuchträgerinnen und Mekka-Betern. Wenn sie so werden wie wir Deutsche, dann ist das okay, wenn nicht, hat er keine Verwendung für diese Menschen.

Sarrazin schreibt nicht mit heißem Herzen, sondern mit dem Blick eines Buchhalters. Seine Rüstung ist die Furcht, seine Klinge die Besoffenheit an der Wirkung seiner Provokationen. Seine Losung lautet: Das wird man doch mal sagen dürfen…

Darf man. Und als Leser darf man das abstoßend finden.

zum aktuellen Jahresrückblick 2011

Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?