HOME

Sachsen-Anhalt: Rottweiler verletzt Vierjährige lebensgefährlich

Wieder hat es einen gefährlichen Angriff eines Rottweilers gegeben: In Sachsen-Anhalt hat ein Tier ein vierjähriges Mädchen in Hals und Kopf gebissen. Das Opfer und die Halterin kannten sich gut.

Rottweiler gelten nicht grundsätzlich als gefährliche Hunde

Rottweiler gelten nicht grundsätzlich als gefährliche Hunde

Die Worte der jungen Frau sind so leise, dass man sie ihr fast nur von den Lippen ablesen kann. "Es tut mir so Leid", flüstert die 22-Jährige und wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Auf der anderen Seite des Gerichtssaals sitzt die Mutter eines heute dreijährigen Mädchens, das ein Leben lang vom Hundebiss gezeichnet sein wird.

Im vergangenen Sommer war ihre Tochter in Duisburg von einem Rottweiler angefallen worden. Das Tier war nicht angeleint und hatte der Zweijährigen fast die ganze Kopfhaut abgerissen. Seit Freitag beschäftigt der folgenschwere Beißangriff das Duisburger Amtsgericht. Neben der 22-Jährigen, die den Hund damals ausgeführt hatte, ist auch die 31 Jahre alte Besitzerin des Hundes mitangeklagt.

Sachsen-Anhalt: Im Prozess redet der Vater

Im Prozess redet der Vater des Mädchens. Yilmaz Salcan war damals mit seinen beiden Kindern am Rhein unterwegs. "Es war heiß, wir waren mit den Füßen im Wasser", erinnert er sich. "Ich habe den Hund gar nicht gesehen." Der sei angerannt gekommen, habe sich erst in seinen Sohn, dann in seine Tochter verbissen. "Ich habe mit ihm gekämpft, im Wasser", sagt der 31-Jährige. "Aber dann bin ich gefallen."

"Er war wie in einem Blutrausch", heißt es in der Anklage. Dass das kleine Kind überlebt habe, gleiche fast einem Wunder. Doch die Narben werden nie wieder verschwinden, die Haare nie wieder nachwachsen. 27 Mal ist das Mädchen schon operiert worden. "Wenn ich abends in ihr Zimmer gehe, weine ich nur noch", sagt Salcan. "Ich kann nicht mehr lachen." Auch im Kindergarten habe es seine Tochter schwer. "Manchmal sagen die anderen Kinder: Haha, wie siehst du denn aus?"

Kurz vor Prozessbeginn hatte der 31-jährige Vater vom Beißangriff eines Rottweilers in Sachsen-Anhalt erfahren. Bei der Begrüßung des Hundes war dort ein vierjähriges Mädchen gestürzt. Daraufhin biss der Hund es in Kopf und Hals. Das Kind schwebt in Lebensgefahr. "Als ich das gehört habe, kam alles wieder hoch", sagt Salcan. "Aber mir geht hier im Prozess nicht um Rache. Mir geht es nur darum, dass so etwas nie wieder passiert."

Tierschutzvereine können das Entsetzen nach Beißattacken großer Hunde auf Kinder gut nachvollziehen. Sie meiden aber das Wort "Kampfhund". "Egal welche Hunderasse, es kommt auf den Halter an", sagt Beate Kaminski, Sprecherin des großen Berliner Tierheims. "Große Hunde haben eine enorme Kraft, der muss ein Besitzer erst einmal gewachsen sein." Dazu komme Erfahrung, die ein Halter brauche - vor allem mit Blick auf kleine Kinder.

Hund soll auch andere Kinder angegriffen haben

Für Hunde röchen Kinder anders als Erwachsene, sie bewegten sich anders, zeigten weniger Distanz. Das aber müssten die Halter wissen - und nicht das Kind. Es sei eine Frage von Wissen und Verantwortung, betont Kaminski. Das Berliner Tierheim hat so genannte Kampfhunde aber auch schon mit Happy End in Familien vermittelt. "Da gab es aber viele Vorgespräche und Beratung", sagt die Sprecherin.

Am ersten Verhandlungstag berichten Zeugen, dass der Duisburger Rottweiler, der "Pascha" genannt wurde, häufig nicht angeleint gewesen sei. Angeblich soll der Hund, der inzwischen eingeschläfert wurde, zuvor auch schon andere Kinder angegriffen haben. Eine weitere Anklage gibt es bereits. Den Angeklagten droht eine Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung beziehungsweise schwerer Körperverletzung. Sie baten die Eltern des Mädchens über ihre Verteidiger um Verzeihung.

In Sachsen-Anhalt liegt das kleine Mädchen noch im Krankenhaus. Über das Schicksal des Hundes entscheidet das Veterinäramt. Gegen die Besitzerin ermitteln die Behörden wegen fahrlässiger Körperverletzung.


Jörn Hartwich / DPA
Themen in diesem Artikel
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg