HOME

Fall von Tierquälerei: Bei lebendigem Leib angezündet: Tierheim Mainz versorgt zwei schwerverletzte Tauben

Ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei erschüttert Mainz: Dort wurden zwei Stadttauben im Tierheim abgegeben, die offensichtlich angezündet worden waren. Die Vögel trugen schwere Verletzungen davon, ein Tier könnte ein Auge und ein Bein verlieren.

Eine der verletzten Tauben aus Mainz

Eine der verletzten Tauben aus Mainz, die im Tierheim versorgt werden

Es ist ein extremer und besonders grausamer Fall von Tierquälerei: In Mainz wurden Tauben von Unbekannten angezündet. Die beiden Tiere kamen in die Obhut des Tierheims Mainz. Dort kennen die Mitarbeiter viel Leid. "Aber bei diesem Fall von Tierquälerei hat es uns allen den Boden unter den Füßen weggerissen", schreiben die Pfleger des Kleintierhauses erschüttert auf ihrer Facebook-Seite.

Die Tierheim-Pfleger sind erschüttert

"Wir sehen fast täglich misshandelte, fast zu Tode getretene, vergiftete, mit Fritierfett überschüttete Tauben vom Bahnhof, aber sowas hatten wir noch nicht", heißt es weiter. "Die beiden wurden angezündet! Und nein, mit diesem Verbrennungsmuster kann ein Unfall eigentlich ausgeschlossen werden." Diese Vermutung, vielleicht auch eher Hoffnung, hatte man im Tierheim kurz, als die Tauben dort aufgenommen wurden. Aber offenbar handelt es sich um ganz bewusste Tierquälerei durch Menschen.

Die beiden Vögel wurden im Tierheim sofort umfangreich medizinisch versorgt. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut, aber sie tragen natürlich schwere Verletzungen davon. "Bei einer müssen wir noch abwarten, ob das Auge erhalten werden kann, und die andere hat leider starke Verbrennungen am Fuß, im besten Fall müssen wir Zehen amputieren", so die Tierheimmitarbeiter. "Sie haben aber dank der lieben Menschen, die nicht wegschauen, überlebt!"

Die Finder retteten den Vögeln das Leben

Die Pfleger sind den Findern sehr dankbar, die die Tauben aufgelesen und den Experten gebracht haben. Über den Fall selbst sind sie aber nach wie vor erschüttert: "Man darf gar nicht drüber nachdenken, was die beiden für Schmerzen aushalten mussten, jeder von uns hat sich doch schon mal verbrannt. Und wir fragen uns: Was stimmt denn eigentlich nicht mit unserer Gesellschaft? Wie armselig ist es denn, sich an unschuldigen Tieren zu vergreifen? Und da ist es egal, ob Hund, Katze, Maus oder TAUBE!"

Ob die Täter gefunden werden können, ist fraglich. Das Tierheim bittet die Mainzer jedenfalls, die Augen offen zu halten, falls ihnen irgendwann verdächtige Menschen auffallen, die eine solche Tierquälerei vorzuhaben scheinen.

Quellen: Facebook / "Bild"

Rätsel des Alltags: Darum sieht man nie Tauben-Küken auf der Straße


wt