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Schummeln macht glücklich: Zehn verrückte Fakten zum Glück

Kaum ist es da, ist es wieder weg: das Glück. Trotzdem beschäftigt es Forscher und Philosophen immer wieder. Wir haben zehn Dinge zusammengetragen, die Sie noch nicht übers Glück wussten.

Von Jessica Wagener

Glück ist emotionales Quecksilber: Nach spätestens zehn Sekunden verflüchtigt sich jedes noch so wonnige Gefühl. Schade eigentlich. Doch das Thema Glück an sich lässt uns ein Leben lang nicht los, unaufhörlich streben wir danach. Und ganze Heerscharen von Forschern untersuchen, wie man ein glücklicherer Mensch wird und was Glück überhaupt bedeutet.

Die ARD gab eine repräsentative Umfrage in Auftrag. Ergebnis: Die Deutschen sind "überwiegend zufrieden". Junge mehr als Alte, gut bezahlte mehr als Geringverdiener. So weit, so unüberraschend.

Darum haben wir uns mal etwas andere Aspekte des Glücks angeschaut und sie zusammengetragen - und sind auf Erstaunliches gestoßen. Oder hätten Sie gedacht, dass schummeln glücklich macht? Eben!

Zehn Dinge, die Sie (wahrscheinlich) noch nicht übers Glück wussten:

• Der "Happy Planet"-Index besagt, dass die glücklichsten Menschen in Costa Rica leben. Und zwar nicht nur, weil der Kaffee da so gut ist.

• Die Glückswahrscheinlichkeit ist auf einer Insel größer als auf dem Festland - jedenfalls laut "Neon Unnützes Wissen".

• Zwei Kinder machen glücklicher als eins oder drei, fanden Professor Raffelhüschen und seine Kollegen für den Glücksatlas Deutschland heraus.

• Das jahrelange Streiten um jedes Gummibärchen zahlt sich aus: Wer mit Geschwistern groß geworden ist, hat dem Familienforscher Walter Toman zufolge später bessere Chancen auf eine glückliche, dauerhafte Partnerschaft.

• Ein Glücksmoment dauert laut Magazin "Brandeins" maximal zehn Sekunden.

• Geld macht nicht glücklich, jedenfalls nicht lange. "An Reichtum gewöhnt man sich schnell, dann wird er unbedeutend", sagte Glücksforscher George Vaillant in einem Interview mit dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". Viel wichtiger seien - ja, Mutter hatte leider Recht - Ordnung und Disziplin.

• Wer schummelt, ist glücklicher. Forscher der University of Washington haben ein so genanntes "Cheater's High" entdeckt - die diebische Freude, mit einem kleinen Trick durchgekommen zu sein und sich besonders clever zu fühlen. Vorausgesetzt, niemand kommt zu Schaden.

• Der Hersteller "Wonton Food" produziert angeblich rund 4,5 Millionen Glückskekse. Pro Tag.

• Vergessen Sie Bach und Mozart: Leute, die Rockmusik und/ oder Metal hören, sind glücklicher als andere. Das wollen israelische Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden haben.

• Angeblich sind Frühaufsteher zufriedener als diejenigen, die erst spät aufwachen. Unter anderem, weil die biologische Uhr der nachtaktiven Menschen nicht so gut mit den Anforderungen des Alltags synchronisiert ist, schrieb das US-Wissenschaftsmagazin "Emotion". Früher Vogel schlägt also Nachteule - zum Leidwesen des Wurms ...

P.S.: Kein Fakt, aber ein echter Glücklichmacher ist das neue Video von Pharrell Williams, "Happy".

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.