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Gefährlicher Trend in Schweden: Jugendliche trinken Desinfektionsmittel, um sich zu berauschen

Weil Alkohol in Schweden erst ab 18 Jahren erlaubt und zudem sehr teuer ist, greifen immer mehr Jugendliche zu einer gefährlichen Alternative: Handdesinfektionsmittel. Mediziner schlagen angesichts der Zunahme von Alkoholvergiftungen Alarm.

Schweden: Jugendliche betrinken sich mit Handdesinfektionsmittel (Symbolbild)

Handgels haben einen Alkoholanteil von bis zu 85 Prozent - in Schweden mixen Jugendliche das Mittel vor dem Trinken daher mit Orangensaft (Symbolbild)

Billiger Rausch, gefährliche Nebenwirkungen: Weil sich schwedische Jugendliche immer häufiger mit Handdesinfektionsmitteln betrinken, verbannen Apotheken des Landes diese zunehmend aus ihrem Angebot. Zumindest schauen sie nach Bekanntwerden des Trends inzwischen genauer hin, wer die freikäuflichen Produkte mit einem Alkoholgehalt von bis zu 85 Prozent erwerben möchte, berichtet der öffentlich-rechtliche Sender "Sveriges Radio".

Wie ein Polizeisprecher in dem Bericht bestätigt, hätten sich die Fälle, in denen junge Leute, meist zwischen 15 und 17 Jahre alt, mit Alkoholvergiftungen in die Notaufnahme mussten, zuletzt gehäuft. Vor allem an Neujahr sei das Problem verstärkt aufgetreten, woraufhin Mediziner Alarm geschlagen hätten. Den Angaben des Sprechers zufolge mixen sich die Jugendlichen ihre Drinks meist aus hochprozentigen Handgels und Orangensaft.

Apotheken reagieren auf den Trend

In mehreren Städten haben Apotheken auf die gefährliche Praxis reagiert. Mitarbeiter der Kette "Apoteket AB" sind beispielsweise angewiesen, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie einen Missbrauch der hochprozentigen Mittel vermuten. Andere Apotheken kündigten an, diesem Beispiel folgen zu wollen.

Das Problem: Auch in Schweden grassiert derzeit eine heftige Erkältungs- und Grippewelle, entsprechend groß sei die Nachfrage nach den Mitteln, sagt ein Sprecher der Kette "Kronans Apotek". "Das ist sehr problematisch, weil niemand weiß, wofür der Käufer die Produkte letztlich verwendet", gibt er gegenüber "Sveriges Radio" zu bedenken. 

Für die Jugendlichen selbst hat der Missbrauch der flüssigen oder in Gelform angebotenen Mittel neben einer Alkoholvergiftung häufig auch starkes Unwohlsein und Erbrechen zur Folge.

Konsum auch in Großbritannien ein Problem

Ein rein schwedisches Problem ist der Konsum der Desinfektionsmitteln indes nicht. Auch aus Großbritannien gibt es immer wieder Berichte, wonach Menschen die Produkte einnehmen, um sich zu berauschen - teilweise mit tödlichem Ausgang. So starben beispielsweise 2008 zwei Obdachlose in London, nachdem sie größere Mengen eines Handgels getrunken hatten, berichtete die "BBC". Als Konsequenz verbannten einige Krankenhäuser die Mittel damals aus ihren Empfangsbereichen.

Dass der Trend nun auch in Schweden zum Problem geworden ist, könnte daran liegen, dass das skandinavische Land eine vergleichsweise sehr strikte Alkoholpolitik verfolgt. Nicht nur sind alkoholische Getränke aufgrund der hohen Besteuerung ziemlich teuer, auch dürfen sie in Restaurants oder Clubs erst ab 18 Jahren konsumiert werden. Wer Alkohol außerhalb eines Lokals kaufen möchte, muss sogar 20 Jahre alt sein. 

mod
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(