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Sexualdelikt in Krefeld: Hund bellt drei Männer in die Flucht und rettet Frauchen

In der Nacht zum Sonntag überfielen drei Männer eine 23-jährige Frau, die mit ihrem Hund im Forstwald Gassi ging. Das laute Bellen und Knurren des Hundes hat die junge Frau vermutlich vor Schlimmerem bewahrt.

Ein Waldweg bei Nacht

Der Übergriff des männlichen Trios auf eine 23-jährige Frau ereignete sich in einem Waldstück (Symbolbild)

Drei bislang unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag, den 14.1.2018, eine Frau bedrängt, die mit ihrem Hund im Krefelder Forstwald Gassi gegangen ist. In dem Waldstück, das gern von Hundebesitzern, Joggern und Reitern frequentiert wird, schlugen sie der Frau einen Gegenstand auf den Kopf und überwältigten sie. Sie stellten sie an einen Baum und begannen, sich sexuell an ihr zu vergehen.

Die Frau wehrte sich, ihr Hund schlug an. Ihre Gegenwehr sowie sein lautes Bellen und Knurren führten dazu, dass die Täter von der Frau abließen und flüchteten – in unbekannte Richtung. Die Frau wurde bei dem Übergriff leicht verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt.

Frau vernommen, Spuren gesichert

Inzwischen hat die die Frau vernommen und die Spuren gesichert. Die Tat ereignete sich an der Ecke Forstwaldstraße/Plückertzstraße. Durch die nächtliche Dunkelheit konnte die Frau nur einen der Täter beschreiben: Er war zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß, hatte eine sportliche Figur und trug ein dunkles Sweatshirt und eine dicke, dunkle Daunenweste. Auf dem Kopf hatte er ein Basecap mit den Buchstaben NY, seine Sweatshirtkapuze hatte er über das Cap gezogen.

Mittlerweile liegen erste Zeugenhinweise vor, doch die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe. Unter der Rufnummer 02151/634-0 oder der E-Mail-Adresse hinweise.krefeld@polizei.nrw.de können Angaben hinterlassen werden. Die Tatzeit war zwischen 1.15 Uhr und 1.40 Uhr morgens.

Nachsorge gewährleistet

Der jungen Frau wurde Opferschutz angeboten, das bedeutet zum Beispiel ein Aufenthalt in einer Traumaklinik. Damit will die Polizei sicherstellen, dass die 23-Jährige nach dem Vorfall nicht allein sein muss und psychisch betreut werden kann.

Um welche Rasse es sich bei ihrem Hund handelt, konnte die Pressestelle der Polizei bislang nicht angeben.


bal