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Shell-Studie zur Jugend 2010: Optimistisch und selbstbewusst - wenn das Umfeld stimmt

Alle vier Jahre zeichnet die Shell-Jugendstudie nach, wie Deutschlands Nachwuchs tickt: Optimistisch und selbstbewusst, lautet das Fazit für 2010, so sehen die meisten ihre Zukunft. Aber erneut zeigt sich, dass das für sozial Benachteiligte so nicht gilt.

Deutschlands Jugendliche blicken optimistischer in die Zukunft - aber bei der Einschätzung ihrer persönlichen Perspektiven klafft die Schere zwischen den sozialen Milieus immer weiter auseinander. Das geht aus der 16. Shell-Jugendstudie hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Ob Politikinteresse, Bildungschancen oder soziales Engagement: Die 12- bis 25-Jährigen aus sozial benachteiligten Familien zeigen in allen Bereichen deutlich weniger Zuversicht. Während insgesamt fast drei Viertel der 2500 Befragten zufrieden mit ihrem Leben sind, äußern sich nur 40 Prozent der Jugendlichen aus der Unterschicht positiv.

"Es zeigt sich ein bemerkenswerter Optimismus, aber auch eine deutliche Schichtabhängigkeit", sagte Prof. Mathias Albert, der die Studie zusammen mit den Bielefelder Sozialwissenschaftlern Klaus Hurrelmann und Gudrun Quenzel sowie TNS Infratest Sozialforschung (München) im Auftrag von Shell verfasste. Fast ein Viertel der Befragten zählen zur Unterschicht (10 Prozent) und unteren Mittelschicht. "Insgesamt sind die Jugendlichen pragmatisch und selbstbewusst, weil sie aufs eigene Leistungspotenzial setzen."

Bildung bleibt dabei der Schlüssel zum Erfolg: Zu Ausbildung und Berufseinstieg hat sich die Einstellung der Jugendlichen seit 2002 klar verbessert. Fast drei Viertel von ihnen gehen davon aus, sich ihre Berufswünsche erfüllen zu können. Bei den Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen glauben dies jedoch nur 41 Prozent. "Die Studie zeigt: Frühkindliche Bildung ist der Grundstein für Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten - das gilt ganz besonders für Kinder aus sozial schwächeren Familien", betonte auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU).

Angestiegen ist erneut der Wert der Familie: Mehr als 90 Prozent der Befragten haben ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern. Fast drei Viertel würden die eigenen Kinder - die sich mittlerweile 69 Prozent der Jugendlichen einmal wünschen - später genauso erziehen.

Auch das Interesse an Politik regt sich wieder, wiewohl weit unter dem Niveau der 70er und 80er Jahre - und auch nicht hin zu den etablierten Parteien. Letztere ernteten ebenso niedrige Bewertungen wie Regierung, Kirche und große Unternehmen, während Polizei, Gerichte, Bundeswehr, Menschenrechts- und Umweltgruppe viele Sympathiepunkte sammelten.

Drei Viertel der Jugendlichen halten den Klimawandel für ein großes Problem; zwei von Dreien sehen durch ihn sogar die Existenz der Menschheit bedroht. Immerhin jeder zweite spart im Alltag deshalb bewusst Energie. Auch das soziale Engagement ist gestiegen: Fast 40 Prozent der Befragten setzen sich häufig für soziale oder gesellschaftlichen Zwecke ein. Aber auch hier gilt: Je gebildeter die Jugendlichen, desto häufiger sind sie aktiv für den guten Zweck.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(