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ZDF-Doku: Plötzlich im Shitstorm - wie eine Redakteurin den Zorn des Internets auf sich zog

Vor drei Jahren schrieb Bianka Echtermeyer für brigitte.de eine Glosse über erwachsene Männer auf Skateboards. Im Internet schlug ihr daraufhin blanker Hass entgegen, Menschen drohten ihr mit Mord. Das Erlebte verfolgt die 40-Jährige bis heute.

Von Kim Schwarz

Brigitte.de-Redakteurin Bianka Echtermeyer wurde 2012 Opfer eines Shitstorms

Brigitte.de-Redakteurin Bianka Echtermeyer wurde 2012 Opfer eines Shitstorms

Der Text, über den später noch so viel diskutiert werden sollte, war gerade mal 200 Wörter lang. Brigitte.de-Redakteurin Bianka Echtermeyer echauffierte sich darin über Männer jenseits der 25, die Skateboard fahren. Es war eine überspitzt formulierte Glosse, in der die Autorin an die alternden Skateboarder appellierte, doch endlich erwachsen zu werden. Das war eben ihre Meinung, und Echtermeyer dachte sich nichts dabei, ihre Gedanken mit den Leserinnen des Frauenmagazins zu teilen. Kurz nachdem der Artikel am 28. November 2012 online gegangen war, veränderte sich das Leben von Bianka Echtermeyer schlagartig.

Der Hamburger Journalistin schlug mit einem Mal der ganze Hass des Internets entgegen - in seiner gnadenlosesten Form. Was folgte, war eine regelrechte Hetzjagd, in der sogar Morddrohungen nicht ausblieben. Die 40-Jährige stand es durch, musste es durchstehen, doch die seelischen Wunden klaffen bis heute. Über ihre Erfahrungen berichtet Bianka Echtermeyer in der 45-minütigen Dokumentation "Shitstorm – Und plötzlich hasst dich die ganze Welt", die in der Nacht zum Freitag auf ZDF-Info ausgestrahlt wird. (Fr. 25.12., 0.25 Uhr)

8000 Kommentare auf brigitte.de und Facebook

"Es war wie ein Unfall, von dem man sich nur langsam erholt", sagt Echtermeyer dem stern. Etwa 8000 Kommentare erreichten sie damals über brigitte.de und Facebook. Außerdem wurde in Blogs, auf Youtube und anderen Foren darüber gesprochen.

Die Skaterszene war in Aufruhr, viele fühlten sich von dem Text persönlich beleidigt. Doch die meisten Kommentare griffen Echtermeyer als Menschen an. "Es wurde über meinen Charakter hergezogen, obwohl die Menschen meine Persönlichkeit gar nicht kannten. Es gab Mord- und Vergewaltigungsdrohungen."

"Wie ein Tsunami, vor dem man nicht weglaufen kann"

Das Schlimmste seien nicht die einzelnen Kommentare gewesen, sondern die Masse. "Diese ganzen Zeilen stürzten auf mich ein und ich konnte das mit meinem Verstand gar nicht fassen", sagt Echtermeyer. "Es war wie ein Tsunami, vor dem man nicht weglaufen kann." Irgendwann bekam sie es mit der Angst zu tun: Was, wenn einer seine Drohungen tatsächlich einlöst? Freunde und Kollegen versuchten, sie zu beruhigen, für sie da zu sein. "Aber durch den Schmerz musste ich am Ende doch allein."

Echtermeyers Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet: Niemand setzte in die Tat um, was er im Internet angedroht hatte. Niemand lauerte vor ihrem Haus, niemand sprach sie an. Bis heute.

Echtermeyer zog sich zurück

Einfach zur Tagesordnung zurückkehren konnte die 40-Jährige nach dieser Erfahrung nicht. "Ich würde gerne sagen, dass ich stark war, aber das ist nur die halbe Wahrheit." Dennoch hielt sie so gut es ging am Alltag fest. "Ich habe normal weitergearbeitet, aber am Anfang nur über unkritische Themen geschrieben", sagt sie. 

"Privat habe ich mich die ersten Monate sehr zurückgezogen und versucht, das Ganze überhaupt zu verstehen." Ihr Arbeitgeber vermittelte ihr ein Coaching, das ihr half, das Erlebte zu verarbeiten.

In einem Roman verarbeitet sie ihre Eindrücke

Mittlerweile ist es drei Jahre her, dass Bianka Echtermeyer zur Zielscheibe eines Shitstorms wurde. Alles vergessen könne sie nicht, aber damit umgehen. "Ich bin sehr reflektiert, auch dank der Aufarbeitung", sagt sie. Geholfen habe es ihr, ihre Eindrücke niederzuschreiben - gerade hat die Journalistin einen Roman fertiggestellt. Wann er erscheint, ist noch nicht klar. "Ich hoffe, dass ich anderen damit Mut machen kann, die im Internet angegriffen werden."

Die Dokumentation "Shitstorm - Und plötzlich hasst dich die ganze Welt" wird an folgenden Tagen auf ZDF-Info ausgestrahlt:

25. Dezember, 0.25 Uhr 

30. Dezember, 6.15 Uhr 

31. Dezember, 14.15 Uhr

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.