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Terror und Übergriffe: Deutschland sichert Silvesterpartys ab wie noch nie

In der vergangenen Neujahrsnacht wurden hunderte Frauen in Köln, Hamburg, Stuttgart und anderen Städten sexuell belästigt. Das soll sich nicht wiederholen, Polizei und Sicherheitskräfte stehen überall bereit.

Vorbereitungen für die Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin

Vorbereitungen für die Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin

Aus Sorge vor Terror und sexuellen Übergriffen feiert Deutschland die Silvesternacht unter ungewöhnlich hohen Sicherheitsvorkehrungen. Mehr Polizei, Straßensperren, Kameras und Böllerverbote sind geplant. In der vergangenen Neujahrsnacht wurden hunderte Frauen sexuell belästigt, auch Vergewaltigungen wurden angezeigt. Vor allem in Köln, aber auch in Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg gab es solche Verbrechen. Täter sollen vor allem nordafrikanische Männer gewesen sein. Zuletzt gab außerdem der Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt, bei dem am 19. Dezember zwölf Menschen starben, Anlass zu weiteren Sicherheitsmaßnahmen - wie etwa Betonblöcke gegen Lkw-Attacken. 

Polizei und Sicherheitskräfte sind laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gut auf die Nacht vorbereitet. "Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen vor Ort in diesem Jahr hinreichend vorgesorgt haben, dass sich die Ereignisse nicht wiederholen werden", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. 


Polizei verstärkt Präsenz in Kölner Innenstadt

Besonders im Fokus steht Köln. Die Domstadt zieht mit einem Bündel von Maßnahmen die Konsequenzen aus der chaotischen Silvesternacht 2015. Rund um den Dom wird es eine böllerfreie Zone geben. Leuchtmasten am Bahnhofsvorplatz und in der Altstadt sollen dunkle Ecken ausleuchten.

Die Polizei will ihre Präsenz in der Innenstadt um das Zehnfache auf 1500 Beamte erhöhen. In noch mehr Bereichen als sonst sollen Straßensperren - auch aus Beton - aufgebaut werden. 

Für die Absicherung plant die Polizei Gruppenfahrzeuge, Lastwagen und Wasserwerfer ein. Auch soll es mehr Videoüberwachung und Brückensperren geben. Hochauflösende Kameras werden das Geschehen vor dem Hauptbahnhof live ins Polizeipräsidium übertragen. Eine von der rechtsextremen NPD geplante Kundgebung an dem Abend wurde verboten.

Kontrollen am Brandenburger Tor geplant

Genauso wie in Köln sollen in der Altstadt von Düsseldorf Böller zum ersten Mal verboten werden. Dies gilt ebenfalls in Frankfurt/Main, zumindest an der beliebten Mainbrücke Eiserner Steg und in einem abgesperrten Sicherheitsbereich am Fluss für einige Zehntausend. Außerdem gibt es in der Stadt mit Skyline an mehreren Stellen Durchbruchsperren für Lastwagen und andere Fahrzeuge. 

Berlin, wo am Brandenburger Tor Deutschlands größte Silvesterparty steigt, hat wegen des Anschlags ebenso die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Geplant sind ausgiebige Kontrollen an den Eingängen des umzäunten Geländes. Rucksäcke, große Taschen, Pyrotechnik, Glasflaschen und spitze Gegenstände sind verboten. Die Polizei ist mit 1700 Kollegen im Einsatz. "Wir haben alle Gefahren-Szenarien durchgespielt und sind darauf vorbereitet", sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der "Bild". 

"Das nagt an den Beamten bis heute"

Auch Hamburg hatte vor einem Jahr eine Häufung von sexuellen Übergriffen erlebt - die Polizei stockt die Zahl der Beamten diesmal deutlich auf. 530 Polizisten sollen in St. Pauli und in der Innenstadt im Einsatz sein. Das sind 50 Prozent mehr als vor einem Jahr, als 350 Beamte für Sicherheit sorgten. Die Zahl der zivilen Einsatzkräfte soll verdreifacht werden. Auf den S-Bahnhöfen wird die Bundespolizei verstärkt Präsenz zeigen. Die Wasserschutzpolizei wird das Geschehen an Elbe und Alster von Booten aus im Auge behalten.

In München hatte das Jahr 2016 mit einer Terrorwarnung begonnen, unter anderem wurden damals zwei Bahnhöfe gesperrt. Jetzt sei das Sicherheitskonzept nochmals überprüft und neu konzipiert worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten seien sichtbar, wachsam und sensibel unterwegs. 

Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht belasten nach den Worten von Bundespolizei-Chef Dieter Romann die damals eingesetzten Polizisten immer noch. "Das nagt an den Beamten bis heute. Nicht helfen zu können, ist mit ihrem Berufsethos nicht zu vereinbaren", sagte der Präsident der Bundespolizeipräsidiums den Funke-Zeitungen.

kis / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.