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Silvester-Umfrage: Mehrheit möchte Böller und Raketen aus deutschen Innenstädten verbannen

Dieses Ergebnis ist eindeutig: Fast 60 Prozent der Befragten unterstützen ein Böller-Verbot in deutschen Innenstädten. Viele Stadtverwaltungen haben bereits einen Bann auf Raketen und Kracher ausgesprochen.

Feuerwerk vor dem Brandenburger Tor

Feuerwerk vor dem Brandenburger Tor

DPA

Eine Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich einer Umfrage zufolge Feuerwerksverbote in deutschen Innenstädten. Fast 60 Prozent von mehr als 5000 Befragten sprachen sich für einen solchen Böller-Bann aus, wie das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Online-Portale der Funke-Mediengruppe herausfand. Auf die Frage "Sollte das Zünden von Feuerwerk Ihrer Meinung nach an Silvester in deutschen Innenstädten verboten werden?" antworteten demnach 41 Prozent mit "Ja, auf jeden Fall". Weitere 18,6 Prozent sagten dazu "eher ja".

Hannover verbietet bereits das Mitführen von Böllern 

Unter Frauen stoßen solche Verbote der Umfrage zufolge auf etwas größere Zustimmung als unter Männern. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) hatte kürzlich die zunehmenden Verbote von Silvesterfeuerwerken in großen Städten kritisiert. Ganz entschieden oder "eher" gegen solche Verbote sind den Civey-Angaben zufolge weniger als ein Drittel der Befragten.

Erste Städte hatten schon in der Vergangenheit reagiert.  So hat Hannover das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Raketen in der Innenstadt für dieses Jahr untersagt. Düsseldorf hat für die Altstadt ein striktes Böllerverbot ausgesprochen. Schon 2017 erklärte Dortmund Areale um den Hauptbahnhof und besonders belebte Plätze zur pyrofreien Zone.

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sos / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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