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Festmeile am Brandenburger Tor: Berlin verbietet zu Silvester Rucksäcke und Koffer

Wer noch einen Koffer in Berlin hat, sollte ihn zum Jahreswechsel nicht mit auf die Festmeile am Brandenburger Tor nehmen. Aus Sicherheitsgründen sind große Gepäckstücke verboten - und deutlich mehr Polizisten als sonst unterwegs.

Silvester-Festmeile Berlin

Fast feierfertig: die Berliner Silvester-Festmeile

Mehr Polizisten und ein Rucksack-Verbot für die Feiernden - vor Deutschlands größter Silvesterparty in Berlin haben die Behörden zahlreiche Vorkehrungen für einen friedlichen Verlauf getroffen. Nach den Anschlägen von Paris wurde das Sicherheitskonzept der Veranstaltung am Brandenburger Tor erneut überprüft, wie Innensenator Frank Henkel (CDU) im RBB-Inforadio sagte. Laut Polizei werden voraussichtlich 150 Beamte mehr eingesetzt als im Vorjahr.

Rucksack- und Kofferverbot auf Festmeile

Damit dürften rund 900 Polizisten im Einsatz sein, wenn am Donnerstagabend hunderttausende Berliner und Touristen am Wahrzeichen der Hauptstadt ins neue Jahr feiern. Die Polizei wies zudem darauf hin, dass auf der gesamten Festmeile ein Rucksack- und Kofferverbot besteht. Auch große Taschen sind nicht erlaubt. Für die Einhaltung dieser Verbote werden demnach Ordner des Veranstalters sorgen.
Henkel zufolge soll durch das größere Polizeiaufgebot auch verhindert werden, "dass jemand über die Zäune klettert oder Gegenstände reinschmuggelt". Berlins Innensenator rief die Besucher dazu auf, sich die Silvesterstimmung nicht verderben zu lassen. Es werde alles getan, damit Berliner und Touristen friedlich feiern könnten. 

Hamburg, München und Köln feiern unorganisiert

Mit Blick auf die Gefahr von Anschlägen fügte Henkel im RBB-Inforadio hinzu: "Wir haben es in Europa unverändert mit einer hohen abstrakten, auch ernst zu nehmenden, Gefährdungslage zu tun." Aber es gebe "eben keinen Hinweis auf eine erhöhte oder konkrete Gefährdung". Bei den islamistischen Anschlägen von Paris vom 13. November waren 130 Menschen getötet und mehr als 350 verletzt worden.

Auch in den anderen deutschen Millionenstädten rüstete sich die Polizei für die Silvesternacht. Allerdings gibt es in Hamburg, München und Köln zum Jahreswechsel keine organisierten Großveranstaltungen unter freiem Himmel, die mit der Berliner Silvesterparty vergleichbar wären.

Rucksackverbot Festmeile

Warnung vor dem Koffer: Aus Sicherheitsgründen dürfen Besucher der Berliner Festmeile keine Koffer, Rucksäcke und großen Taschen mitnehmen


Eine Sprecherin der Hamburger Polizei sagte, die Behörde bereite sich wie in den vergangenen Jahren auf die unorganisierten Feiern in der Hansestadt vor. Ähnlich äußerten sich Polizeisprecher in München und Köln. "Wir haben keinen Hinweis, dass irgendeine Silvesterveranstaltung in Köln gefährdet ist", hieß es bei der Polizei in der Domstadt.


Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, forderte derweil besondere Sicherheitsmaßnahmen vor der großen Silvesterparty in Berlin. "Die Sicherheitsbehörden müssen vor Großveranstaltungen gezielt Betretungsverbote gegenüber polizeibekannten islamistischen Gefährdern aussprechen" und diese auch überwachen, sagte Wendt der "Bild-Zeitung". "Silvester in Berlin wäre eine gute Gelegenheit, endlich damit zu beginnen."
Wendt bezog sich ausdrücklich auf einen Vorstoß des SPD-Innenexperten Burkhard Lischka von Anfang Dezember, wonach gefährlichen Islamisten bei konkretem Anschlagsverdacht eine Annäherung an Großveranstaltungen verboten werden könnte.

Einzelansprache vom Einzelfall abhängig

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte der "Bild"-Zeitung, Betretungsverbote und Gefährderansprachen seien "in der Praxis bewährte Instrumente, etwa für Hooligans bei Sportveranstaltungen". Im Falle der Islamisten müsse dies genauestens geprüft werden. "Ob es Sinn macht, potenziellen terroristischen Gefährdern anzukündigen, dass man sie genau im Blick hat, muss anhand des jeweiligen Einzelfalls beurteilt werden."

nik/DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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