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Skurriles gegen den Kater: Gurkenwasser, Kanarienvögel und Hundehaare

Skurrile Hausmittel gegen den Kater nach einer wilden Partynacht gibt es viele. Wir haben ein paar gesammelt.

Von Dominik Brück

Zu Silvester werden es die Meisten wieder nicht nur mit Böllern und Raketen ordentlich krachen lassen. Auch Bier, Wein und andere alkoholische Getränke sollen bei der Begrüßung des neuen Jahres für gute Stimmung sorgen. Am Morgen danach folgt dann häufig ein böses Erwachen: Übelkeit und Kopfschmerzen sind die häufigsten Zeichen einer Veisalgia - besser bekannt als Kater. Eine Kopfschmerztablette, viel Wasser trinken und ein ordentliches Frühstück sind die gängigsten Empfehlungen, um schnell wieder in Schwung zu kommen. Doch auch zahlreiche unkonventionelle Mittel gegen den Kater werden immer wieder empfohlen. Wir haben ein paar skurrile Tipps zusammengetragen:

  • Bei den alten Römern waren gebratene Kanarienvögel ein beliebtes Rezept gegen den Kater nach dem Festgelage. Heute kommt wahrscheinlich nicht einmal der größte Partygänger auf die Idee am Morgen beherzt in den Vogelkäfig zu greifen - hoffen wir zumindest.
  • Wer nach dem Aufstehen zu verkatert zum Kaffee kochen ist, kann auch einfach so auf den Bohnen kauen. Was zunächst nach einem urbanen Mythos klingt, funktioniert aber wirklich: Das Koffein hilft dabei die Symptome des Katers zu lindern.
  • Im Internet werden zahlreiche Mittel und Gadgets gegen Kater angeboten. So gibt es Anti-Kater-Pflaster, Tee und Kräuter gegen das alkoholbedingte Unwohlsein und auch Tabletten gegen Kopfschmerzen und Übelkeit am Morgen. Laut Hersteller sind alle dieser Angebote wahre Wundermittel - dabei ist nicht einmal wissenschaftlich geklärt, was genau die Symptome des Katers verursacht.
  • Eins wissen Forscher jedoch mit Sicherheit: Das berühmte Konterbier ist kein gutes Mittel gegen den Kater. Auch wenn viele darauf schwören, belastet Alkohol den Körper nur zusätzlich. Auch wenn die Kopfschmerzen zunächst weggehen, ist der Kater nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Genauso verhält es sich mit dem Mythos, man könne durch fleißiges Trinken den Kater wegtrainieren - regelmäßiges "Training" kann allerdings dafür sorgen, dass ein Kater bald das geringste Problem ist.
  • Einen ganz besonderen Tipp gegen den morgendlichen Kater liefert uns der Held des PC-Spiels "Monkey Island", Guybrush Threepwood. In einem Teil der Spielereihe muss der tollpatschige Pirat einen Barkeeper von seinem Kater befreien. Das Hausmittel nach Semannsart: Hundehaar, ein Ei und Pfeffer. Wohl bekomms!
  • Auch in Russland schwört man auf Hausmittel. Das Wasser von eingelegten Gurken soll gegen den Kater nach dem Vodka Wunder wirken. Die Amerikaner hingegen halten verbrannten Toast für das beste Anti-Kater-Mittel - der Beweis für beide Theorien fehlt bisher.
  • Zum Schluss die wohl radikalste Methode gegen Kater am Morgen: Am Abend trocken bleiben und statt Sekt und Bier zu Wasser und Saft greifen. Der Erfolg ist hier garantiert!
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.