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Influencer für Umweltschutz: So sehen unsere Urlaubsfotos 2050 aus, wenn wir weitermachen wie bisher

Die Welt vermüllt. Diese Botschaft ist auch bei den Influencern auf Instagram angekommen, die dafür bekannt sind, Fotos ohne Makel zu posten. Für eine Kampagne bekommt die heile Insta-Welt nun Risse. 

Ein wunderschöner Spot, mit Golden Gate Bridge im Hintergrund. Nur leider ist alles vermüllt.

Ein wunderschöner Spot, mit Golden Gate Bridge im Hintergrund. Nur leider ist alles vermüllt.

Was am Urlaub besonders Spaß macht? Dass man sich, zurück im Alltag, immer wieder wunderschöne Bilder vom Strand, vom Meer und von der ganzen Erholung anschauen kann. Natürlich wird, vor allem von Influencern, auch schon während des Urlaubs fleißig geteilt: #sunset, #beach, #holiday. Zu den altbekannten Hashtags hat sich jedoch seit einiger Zeit ein neuer auf der Plattform verbreitet: #NoFilterNoFuture. Unter diesem Hashtag sammeln sich Bilder, die nur auf den ersten flüchtigen Blick klassische Urlaubsfotos zeigen. 

Doch etwas stimmt nicht.

Das türkisblaue Meer wird von schwimmenden Plastikflaschen durchzogen, auf dem Sandstrand türmt sich der Müll, während sich der Influencer gekonnt für die Kamera inszeniert.

Die Botschaft hinter diesen Bildern: "2050 wird es im Ozean mehr Plastik als Fische geben", so beispielsweise "socialluxeuk" auf Instagram unter ihrem Bild. Es handelt sich um die Kampagne von Wasserfilterhersteller "Brita" aus den USA und der Agentur "Social Chain". Influencer, die an der Kampagne teilnehmen, photoshoppen dafür Plastikmüll in ihre Urlaubsbilder, um zu zeigen, was acht Millionen Tonnen Plastik, die jährlich in unseren Meeren landen, anrichten können. "Sonnenaufgänge in San Francisco könnten anfangen, so auszusehen", schreibt "julietdoherty":

"Wenn es darum geht, große Veränderungen zu machen, wird ein kleiner Schritt oft schon einen großen Unterschied machen", schreibt "lisahomsy" unter ihr Bild, auf dem sie durch Plastiktüten und Plastikflaschen taucht. "Es kann so einfach sein, wie eine wiederbefüllbare Plastikflasche zu benutzen."

Und "luda_" schreibt: Nächstes Mal, wenn du in deinem Feed ein tropisches Reiseziel siehst, das instatauglich ist, nimm dir eine Sekunde Zeit, um dich daran zu erinnern, wie genau dieser Ort aussehen könnte, wenn wir nicht damit beginnen, zusammenzuarbeiten und unseren Verbrauch von Einwegflaschen zu reduzieren."

Quellen: Instagram

she
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