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Späh-Affäre: Weitere Politiker im Visier von CMK

Wulff, Oettinger, Tiefensee: CMK nahm noch mehr Politiker ins Visier als bislang bekannt. Nach stern-Recherchen bot die Agentur zudem einem Industriellen ihre Dienste im Fall Lafontaine an.

Das Ausmaß der Spitzel-Affäre um das Privatleben von Spitzenpolitikern ist noch größer als bislang angenommen. Die Berliner Fotoagentur CMK stieg auch dem früheren Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sowie dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Günther Oettinger und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (beide CDU) nach. Das berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Vergangene Woche hatte der stern berichtet, dass CMK systematisch das Privatleben von Spitzenpolitikern wie Franz Müntefering, Horst Seehofer und Oskar Lafontaine ausgeforscht hat. Die Recherche-Aufträge kamen seinerzeit von der Illustrierten "Bunte". Die nunmehr bekannt gewordenen Fälle betreffen ebenfalls das Privatleben der Politiker. Mit Ausnahme von Wulff, der nach stern-Information von einem CMK-Mann in die Flitterwochen nach Pisa verfolgt wurde, ging es um Fotos und Belege für mögliche neue Beziehungen. Ob "Bunte" hierfür ebenfalls Aufträge vergab, ließ die Zeitschrift auf Anfrage offen. CMK biete auch von sich aus Fotomaterial an, teilte Chefredakteurin Patricia Riekel mit: "So ist es in einigen geschilderten Fällen geschehen." Riekel weiter: "Ich wehre mich ganz entschieden gegen den Vorwurf der Bespitzelung von Politikern."

Es ging immer um Beziehungen

Dem stern liegen interne Abrechnungsunterlagen der CMK vor. Danach nahm die Firma am 3. und 4. November 2007 Wolfgang Tiefensee ins Visier. Der SPD-Politiker hatte damals eine Beziehung zu seiner heutigen Lebensgefährtin Annette Bender, die er allerdings noch nicht bekannt gemacht hatte.

Günther Oettinger und seine heutige Lebensgefährtin Friederike Beyer gerieten nach Aussage eines ehemaligen CMK-Mitarbeiters im Herbst 2008 in den Fokus der Agentur. Dabei wurden zum Beispiel die Privatadressen ermittelt, und an zwei Wochenenden wurde beiden nachgestellt. Mitte November machte Oettinger die Liaison dann selbst publik.

Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass CMK im Auftrag der "Bunte" hinter dem ehemaligen Vizepräsidenten der EU-Kommission, Günter Verheugen, und seiner damaligen Kabinettschefin Petra Erler her war. Die internen Abrechungen, die nun vorliegen, weisen als Zeitraum der Aktion den 30. Juli bis 6. August 2007 aus. Das passt zu Erfahrungen, die Verheugen und Erler damals machten: Seinerzeit waren sie unter anderem auf einer Fahrt von Brüssel bis nach Deutschland verfolgt worden.

Die Firma CMK wollte auf stern-Anfrage über "einzelne Auftragsverhältnisse" keine Auskunft geben. Es seien aber "keinerlei unlautere Arbeitsweisen" angewendet worden. Wie die vorgebliche Foto- und Presseagentur CMK arbeitet, zeigt der Umgang mit dem Fall Lafontaine. Im Frühjahr 2008 hatte CMK bereits im Auftrag der "Bunten" vergeblich nach Hinweisen gesucht, die eine Beziehung Lafontaines zu Parteigenossin Sahra Wagenknecht belegen sollten. Die Illustrierte beendete den Auftrag.

Angebot an Industriellen von Boch

Am 18. September 2008 lud die Agentur den saarländischen Unternehmer Wendelin von Boch-Galhau (Villeroy & Boch) ins Büro der Firma nach Berlin ein. Von Boch sitzt im CDU-Wirtschaftsrat und trat bereits früher als entschiedener Lafontaine-Gegner auf. Nach Aussage ehemaliger CMK-Mitarbeiter, die an dem Treffen teilnahmen, machte Agenturchef Stefan Kießling Unternehmer von Boch das Angebot, die Recherchen zu Lafontaines Privat- und Intimleben auszuweiten und Details davon möglichst kurz vor der Landtagswahl im Saarland an die Medien zu spielen. Kießling verlangte für die Dienste angeblich ein Agenturhonorar von rund 50.000 Euro im Monat.

Von Boch bestätigte dem stern Ablauf und Inhalt des Gesprächs im Wesentlichen. Es kam aber zu keiner Vereinbarung. Von Boch sagte, er habe Kießling nach dem Treffen angerufen und deutlich gemacht, "dass ich so etwas nicht mache". Die Sache sei ihm unangenehm. CMK teilte mit, es habe sich lediglich um ein "informelles Gespräch gehandelt". Und weiter: "Herr von Boch und CMK kamen danach überein, dass entsprechende Recherchen nicht angebracht sind."

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