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München: Konto verweigert: Rechter Sparkassen-Berater verklagt eigenen Arbeitgeber

Die Sparkasse verweigert der Münchener Nazi-Partei "Die Rechte" im Jahr 2014 ein Konto. Die Partei klagt dagegen - obwohl der Vize-Chef der Partei als Berater in einer Filiale in Giesing angestellt ist.

Sparkasse

Man habe anonyme Hinweise auf einen Neonazi unter den Angestellten erhalten, so ein Stadtsparkassen-Sprecher

Vom Scheitel bis zur Sohle rechts eingestellt: Laut Informationen der "Bild"-Zeitung arbeitet in einer Sparkassen-Filiale in München-Giesing der 22-jährige Tobias Roidl. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit in der Bank sei Roidl auch Vize-Kreischef der Partei "Die Rechte", die vom Verfassungsschutz als "neonazistisch" eingestuft und beobachtet werde. Dabei habe man auch Roidl im Blick, so Verfassungsschutz-Sprecher Sönke Meußer zur "Bild".

Besonders pikant: Kurz nach ihrer Gründung soll "Die Rechte" bei der Sparkasse in München versucht haben, ein Konto zu eröffnen. Die Bank habe verweigert, die Partei daraufhin geklagt - in seiner Funktion als Partei-Vize zerrt Roidl also seinen eigenen Arbeitgeber vor Gericht. Der Ausgang des Verfahrens sei noch offen.

"Partei-Mitgliedschaft noch kein Kündigungsgrund"

Auf "Bild"-Anfrage sagt Stadtsparkassen-Sprecher Joachim Fröhler: "Wir dulden keine antidemokratisch, diskriminierende Gesinnung in unserer Belegschaft", so Fröhler. Man habe anonyme Hinweise auf einen Neonazi erhalten. Denen sei man "gewissenhaft nachgegangen". Jeder neue Mitarbeiter müsse sich schriftlich zum Grundgesetz bekennen. Noch ist nicht geklärt, ob das als Handhabe gegen Roidl reicht. "Die Mitgliedschaft in dieser Partei ist noch kein Kündigungsgrund", so Fröhler.

tim
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(