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Spendenaktion einer Studentin: Obdachloser Robbie will nicht das ganze Geld

32.000 Pfund in nur zwei Tagen: Die Spendenaktion für Robbie, der Obdachlose, der einer Stundentin seine letzten Pennys anbot, ist mehr als ein Erfolg. Doch der will gar nicht das ganze Geld.

Von Niels Kruse

Dominique Harrison-Bentzen: "Jetzt können wir Dutzende von Menschen retten - ist das nicht unglaublich?"

Dominique Harrison-Bentzen: "Jetzt können wir Dutzende von Menschen retten - ist das nicht unglaublich?"

Jetzt sind es schon 32.000. Pfund. 40.000 Euro. In nicht einmal drei Tagen. Die Welle der Spenden für Robbie, den Obdachlosen aus Preston reißt nicht ab, weswegen die eigentlich auf 24 Stunden befristete Aktion um einen Tag verlängert wurde. 32.000 Pfund.

Was macht man mit soviel Geld? Robbie, der Mann, der einer Studentin in Not seine letzten drei Pfund angeboten hatte, will erstmal in eine normale Wohnung unterkommen. Ein normales Leben führen. Das Startkapital dafür hat er bereits. Sogar mehr als das. Weshalb er auf einen Teil der Summe verzichten will.

Robbie bekommt nicht das ganze Geld

"Jetzt, nachdem er wieder er ein Dach über dem Kopf hat, will Robbie anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen. Und Organisationen, die diejenigen unterstützen, die täglich ums Überleben kämpfen", schreibt Dominique Harrison-Bentzen, die Studentin und Initiatorin der "Hilf-Robbie"-Aktion auf ihrer Facebook-Seite. Der Grund für ihren Eintrag ist ein Missverständnis: Viele Spender hatten sich darüber beklagt, dass Robbie nicht das ganze Geld erhalten sollte.

Zudem gebe es in der Obdachlosenszene viele Menschen, die es verdient haben, eine Chance zu bekommen, so die 22-Jährige. "Eigentlich wollten wir das Leben eines Mannes retten, aber jetzt haben wir die Möglichkeit Dutzende zu retten. Ist das nicht unglaublich? Robbie, so Harrison-Bentzen, sehe das genauso.

Die Geschichte um Robbie, dem Obdachlosen macht derzeit weltweit Schlagzeilen. Spanische, amerikanische und ungarische Medien haben über den Mann berichtet, der bereit war, seinen letzten Penny für ein junge Frau ausgeben wollte, damit sie sich ein Taxi nach Hause leisten kann.

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