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Stärkster Anstieg seit 20 Jahren: Zuwanderung lässt deutsche Bevölkerung kräftig wachsen

Einen so großen Anstieg gab es seit 20 Jahren nicht mehr: Um knapp 200.000 Menschen ist die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr gewachsen. Ursache ist die erneut die hohe Zuwanderung.

Wegen der kräftigen Zuwanderung ist die Zahl der Einwohner Deutschlands 2012 so stark gestiegen wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Die Bevölkerung wuchs um 196.000 oder 0,2 Prozent auf 80,5 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. "Eine stärkere Zunahme gab es zuletzt 1992 mit knapp 700.000", sagte eine Statistikerin. 2011 hatte es ein Plus von 92.000 gegeben.

"Die Zahl der Geburten lag wie in den Vorjahren deutlich unter der Zahl der Sterbefälle", hieß es. "Hauptursache für den Anstieg der Bevölkerungszahl war damit wie auch schon im vergangenen Jahr die stark gestiegene Zuwanderung." 2012 zogen rund 370.000 Menschen mehr nach Deutschland als ins Ausland fortzogen. Die meisten Zuzüge gab es aus den osteuropäischen EU-Ländern Polen, Rumänien, Bulgarien und Ungarn, gefolgt von den Euro-Krisenstaaten Italien, Spanien und Griechenland.

Boomregionen Bayern und Baden-Württemberg

Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich regional sehr unterschiedlich. In neun Bundesländern gab es einen Zuwachs, den stärksten davon in die wirtschaftlichen Boomregionen Bayern (+76.000) und Baden-Württemberg (+57.000), gefolgt von Berlin (+49.000). In den neuen Bundesländern sowie im Saarland sank die Einwohnerzahl dagegen. Besonders hoch fiel der Rückgang in Sachsen-Anhalt (-17.000) und Thüringen (-11.000) aus.

In diesen Ergebnissen sind die im Mai veröffentlichten Ergebnisse des Zensus berücksichtigt. Die Zählung ergab, dass in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen weniger leben als bislang angenommen.

kng/Reuters / Reuters
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?