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stern-Umfrage: Deutsche gehen gern zur Arbeit

Wirtschaftskrise, bedrohte Arbeitsplätze, Entlassungen - all das hätte zu besorgten und unzufriedenen Arbeitnehmern führen können. Doch eine stern-Umfrage ergibt ein anderes Resultat: Fast alle Deutschen gehen gern zur Arbeit. Allerdings fühlt sich jeder Dritte unterbezahlt.

Die meisten Deutschen sind zufrieden im Job. Dieser Herr ganz offensichtlich auch

Die meisten Deutschen sind zufrieden im Job. Dieser Herr ganz offensichtlich auch

Die Deutschen sind mit ihrer Arbeit und dem Verhalten ihrer Vorgesetzten erstaunlich zufrieden, sie loben das Betriebsklima und kommen gut mit ihren Kollegen klar. Das ergab eine Umfrage, die der stern zum Tag der Arbeit am 1. Mai unter Arbeitnehmern und Beamten durchführen ließ.

Die überwältigende Mehrheit der Beschäftigten (86 Prozent) geht der Umfrage zufolge normalerweise gern zur Arbeit. Nahezu ebenso viele (85 Prozent) erklärten, sie seien mit ihrem Job zufrieden (47 Prozent) oder sehr zufrieden (38 Prozent). Dass er in etwa ihren Fähigkeiten entspricht, sagten drei von vier Arbeitnehmern (74 Prozent). 20 Prozent allerdings fühlen sich unterfordert - bei den Jüngeren erklärten dies sogar 33 Prozent, bei den Arbeitern 29 Prozent. 84 Prozent sind alles im allem mit ihrem Arbeitgeber zufrieden (58 Prozent) oder sehr zufrieden (26 Prozent). Ein gutes Zeugnis stellen die Deutschen auch ihren direkten Vorgesetzten aus: 86 Prozent fühlen sich von ihnen fair behandelt.

In den meisten Fällen stimmt auch das Betriebsklima: 83 Prozent äußerten sich in der stern-Umfrage zufrieden (50 Prozent) oder sehr zufrieden (33 Prozent) mit dem Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen. Insgesamt bezeichneten 61 Prozent der Beschäftigten die Stimmung in ihrem Betrieb als gut, 11 Prozent halten sie für sehr gut. Rund zwei Drittel (65 Prozent) haben noch nie ernsthaft an Kündigung gedacht.

Nachholbedarf sehen viele Befragte bei der Kinderfreundlichkeit der Betriebe: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) wünscht sich hier bessere Regelungen. Und die Leistung sollte besser honoriert werden: Jeder Dritte (32 Prozent) sagt, er sei nicht angemessen bezahlt, überdurchschnittlich oft Frauen (36 Prozent), Arbeiter (37 Prozent) und Ostdeutsche (39 Prozent). Bei den Beamten überwiegt Zufriedenheit. Nur 14 Prozent fühlen sich unterbezahlt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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