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Empörung im Netz: Torero kämpft mit Baby auf dem Arm

Der spanische Stierkämpfer Francisco Rivera Ordóñez hat ein Foto im Netz gepostet, das ihn mit seiner Tochter auf dem Arm zeigt. Eigentlich süß. Wäre da nicht die Tatsache, dass er zeitgleich mit einem Stier kämpft.

Stierkämpfer Francisco Rivera Ordonez mit Tochter Carmen

Stierkämpfer Francisco Rivera Ordonez mit Tochter bei der Arbeit

Es ist ein Bild, das verstört: Ein Torero kämpft mit einem Stier. Mit der rechten Hand schwenkt er die Muleta (rotes Tuch) und mit der Linken hält er seine fünf Monate alte Tochter Carmen auf dem Arm.

Das Foto hat der spanische Torero Francisco Rivera Ordonez, genannt "Paquirri", auf seinem Instagram-Profil hochgeladen und schrieb dazu: "Carmens Debut, sie ist in fünfter Generation Stierkämpfer". Er endetet mit dem Hashtag #OrgulloDeSangre ("Blutstolz"). Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. User werfen dem 42-Jährigen mit seinem Verhalten Unverantwortlichkeit vor. Er solle seine Tochter lieber Artenschutz beibringen. Ein anderer schreibt, es sei schon schlimm genug, einen Stier zu demütigen und dann auch noch mit der eigenen Tochter auf dem Arm. Eine weitere Userin kommentiert: "Wie schrecklich!"

Ein User vergleicht den Torero mit Michael Jackson, der 2002 seinen damals neun Monate alten Sohn über die Balkonbrüstung des Berliner Adlon-Hotels hielt.

Der Torero selbst scheint die ganze Aufregung nicht zu verstehen. "Es gibt viel gefährlichere Dinge", verteidigt er sich auf Twitter. Die Gefahr für seine Tochter sei "minimal". 

Zudem sei seine Familie bereits in der fünften Generation Stierkämpfer und schon sein Vater habe ihn als Baby auf den Arm genommen, während der mit dem Tier kämpfte. Zum Beweis twitterte er ein Foto davon. 


Das Amt des Ombudsmanns und Jugendbeauftragten in der südspanischen Region Andalusien kündigte die Einleitung einer Untersuchung an. 

jek
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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