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Berlin: Problem Straßenstrich - Schule bekommt Anti-Sex-Zaun

Eine Schule in Berlin bekommt einen Anti-Sex-Zaun, um den Straßenstrich vom Gelände zu verbannen. Vor allem nachts haben Prostituierte und ihre Freier den geschützten Schulhof in Anspruch genommen. Intime Hinterlassenschaften inklusive.

Der Straßenstrich an der Kurfürstenstraße ist schon lange ein Problem. Nun versucht die Politik, Abhilfe zu schaffen. 

Der Straßenstrich an der Kurfürstenstraße ist schon lange ein Problem. Nun versucht die Politik, Abhilfe zu schaffen. 

Der rund um die Berliner Kurfürstenstraße ist seit Jahren ein Problem, vor allem für Anwohner und Schüler. Nun hat die französische Schule am Tiergarten einen Anti-Sex-Zaun bekommen, um Prostituierte, Freier und Zuhälter vom Gelände fernzuhalten.

Die Schüler konnten nicht nur mit Ansehen, wie Sex angeboten, sondern auch wie er vollzogen wurde. Kondome, Spritzen von suchtkranken Prostituierten und andere Hinterlassenschaften des Straßenstrichs waren auf dem zu finden. 

Anti-Sex-Zaun hat 57.000 Euro gekostet

Der Anti-Sex-Zaun ist rund 125 Meter lang und 1,80 Meter hoch und soll das Gymnasium vorne zur Straße hin abgrenzen. Das Ganze hat den Bezirk rund 57.000 Euro gekostet und ergänzt schon bestehende Abgrenzungen. Schlecht einsehbare Flächen, wie der Schulhof der französischen sind zukünftig vor widerrechtlichem Betreten geschützt. 

Schon seit drei Jahren kämpft die Schule für den Zaun, nun wurde er endlich bewilligt. Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) findet es politisch vertretbar, dem Wunsch der Schule entgegenzukommen.

Auch weitere Schulen bekommen einen Zaun

Das Problem mit dem Straßenstrich war der Politik schon aus früheren Projekten bekannt. Die Grünfläche Magdeburger Platz wurde bereits durch einen Zaun begrenzt, um Prostituierte und ihre Freier daran zu hindern, sich dort Nachts in die Büsche zu schlagen. Nun folgen noch vier weitere Schulen, die durch einen Zaun geschützt werden sollen.


anda

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