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Selbstversuch: Studentin will ein Jahr lang im Zug leben

Referate schreiben bei 200 km/h, auf der ICE-Toilette die Haare waschen, den Pizzaboten aufs Bahngleis bestellen: Eine Tübinger Studentin hat ihre Wohnung gekündigt und will ein Jahr lang in Zügen leben. 

Studentin Leonie Müller lebt im Zug

Eine Bahncard 100 für die 2. Klasse kostet im Jahr 4.090 Euro. Für Miete und Nahverkehrs-Tickets würde sie mindestens genauso viel ausgeben, meint Leonie Müller.

Sie studiert in Tübingen, hat keine eigene Wohnung und verbringt einen großen Teil ihrer Zeit in Zügen: Leonie Müller, 23, besitzt keinen Wohnungsschlüssel, aber eine Bahncard 100 mit freier Fahrt auf allen Strecken. Seit Mai pendelt sie damit zwischen Universität und verschiedenen Übernachtungsorten und spart sich so die Miete. Ein beachtlicher Teil von Leben und Arbeiten spielt sich für sie seither auf Schienen ab.

Ihr ungewöhnliches Projekt, über das zunächst der Jugendsender des Südwestrundfunks "Das Ding" berichtete, ist auch Teil ihres Studiums der Medienwissenschaften. Und Thema eines Blogs. Ein Jahr lang will Müller nun im Zug leben und arbeiten und bei Bekannten übernachten. 

Die Idee sei ganz spontan entstanden, sagt Müller. Sie habe Ärger mit ihrer Vermieterin in gehabt und wollte dort nicht mehr wohnen. "Gleichzeitig fing meine Beziehung in Köln an und die Feststellung kam, eigentlich gar nicht mehr selber irgendwo wohnen zu wollen." Dann hat sie die Idee weiterentwickelt und ihre bewusste Wohnungslosigkeit zum Thema ihrer Bachelor-Arbeit im Fach Medienwissenschaft gemacht. Auch möchte Müller herausfinden, wie es sich anfühlt, keinen privaten Rückzugsraum zu haben und statt einem "Riesen-Kleiderschrank" nur einen "Mini-Rucksack". Auf die Frage, wo sie ihre Heimat habe, antwortet Müller: "Ich fühle mich auch im Zug zuhause."

Haare waschen? Zwischen Stuttgart und Mannheim!

Sie schreibt über ihren Selbstversuch einen Blog als "Bachelor-Werkstück". Dazu kommt eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Blog. Über ihre Facebook-Seite werden der Studentin zahlreiche Fragen von Interessierten gestellt. Etwa, wie es sei, sich im ICE zu waschen. "Ich fand es dort weder eklig noch eng", sagt Müller. Sie habe ganz andere Erfahrungen gemacht auf wochenlangen Reisen durch Indien und Südostasien. "Ich habe allerdings schon einmal im Zug meine Haare gewaschen. Das geht prima zwischen Stuttgart und Mannheim im ICE."  Zum Duschen und Schlafen steigt sie aber auf ein unbewegliches Plätzchen bei Freunden oder Familie um: "Tagsüber Dösen geht gut im Zug, wirkliches Schlafen nicht. Zu ungemütlich und man kann auf seinen Rucksack nicht aufpassen, wenn man schläft." Am häufigsten übernachtet Müller in Berlin (bei der Mutter), Köln (beim Freund), Bielefeld (bei der Oma), Stuttgart und Tübingen (bei Freunden). Gemeldet ist sie bei ihrem Freund in Köln.

Etwa 25 Stunden verbringt die 23-Jährige jede Woche im Zug. Das Studieren in funktioniere trotz des ständigen Unterwegsseins sehr gut. Zwar herrsche bei fast allen Veranstaltungen Anwesenheitspflicht, sie könne sich ihren Stundenplan aber relativ frei zusammenstellen und so mit dem Zugfahrplan koordinieren. Im Wintersemester will sie möglichst viel in Blockseminaren arbeiten.

Die Bahn reagierte positiv auf Müllers Aktion. Jürgen Kornmann, Sprecher der Deutschen Bahn, findet ihre Art des Reisens gut. "Wir freuen uns über so begeisterte Bahnfahrer und dass jemand zeigt, wie vielfältig man die Zeit in einem Zug nutzen kann." Wenn jemand die 100 so intensiv verwende, sei das völlig in Ordnung. "Es gibt viele Menschen, die viel Zeit in Zügen verbringen, das ist jetzt nicht so ungewöhnlich." Etwa 40.000 Deutsche besitzen eine Bahncard 100. 

jho / DPA
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Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?