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Studie "Stiftung Rechnen": Mehrheit der Schüler findet Mathe wichtig

Für manchen Schüler ist Mathe ein Albtraum, doch Aufmerksamkeit kann sich später bezahlt machen: 28 Prozent der Deutschen bereuen, nicht mehr Energie ins Mathelernen gesteckt zu haben.

Für manchen Schüler ist Mathe ein Albtraum, doch Aufmerksamkeit kann sich später bezahlt machen: 28 Prozent der Deutschen bereuen, nicht mehr Energie ins Mathelernen gesteckt zu haben. Das ergab eine repräsentative Studie der "Stiftung Rechnen" aus Quickborn bei Hamburg, die am Donnerstag präsentiert wurde. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) muss demnach während seiner Ausbildung oder seines Studiums viel mathematisches Wissen nachholen.

20 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben im vergangenen Schuljahr in Mathe eine Vier oder eine noch schlechtere Note kassiert. Die Durchschnittsnote in Mathematik liegt bei 2,7. Rechnen zu können, ist für 89 Prozent der befragten Schüler wichtig. Als noch wichtiger bezeichnen die jungen Menschen lediglich den Besitz sozialer Fähigkeiten (90 Prozent) und die Lese- und Schreibkompetenz (98 Prozent).

Für die bundesweite Studie "Rechnen in Deutschland" wurden bei einer repräsentativen Stichprobe 1 370 Schüler aller Schulformen ab der fünften Klasse, 1 057 Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren und 1 029 Eltern mit schulpflichtigen Kindern befragt.

DPA / DPA
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