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Studie zu Ganztagsschulen: Stiftung fordert Rechtsanspruch

So wie es ab 2013 den Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für Kleinkinder geben soll, plädieren Bildungsexperten für einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz. Der Ausbau der Angebote kommt in den Ländern sehr unterschiedlich voran.

Mehr als jede zweite Schule in Deutschland bietet inzwischen Ganztagsbetreuung an. Insgesamt sind es 51,1 Prozent. Gleichwohl können nur 28,1 Prozent der Schüler diese Angebote auch nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Häufig handelt es sich dabei um klassischen Unterricht am Vormittag und freiwillige Sport- und Kulturangebote oder Förderunterricht am Nachmittag.

Die meisten Ganztagsschüler hat Sachsen (73,3 Prozent), die wenigsten Bayern (10,5 Prozent). Hohe Anteile an Ganztagsschülern haben auch Hamburg (54,8 Prozent), Thüringen (52,6 Prozent) und Berlin (48,0 Prozent).

Der Bildungsforscher Thomas Rauschenbach kritisierte bei der Vorstellung der Studie am Dienstag fehlende bundesweite Konzepte und Qualitätsstandards. Der bisherige Ausbau der Ganztagsschulen, eines der größten bildungspolitischen Reformprojekte, sei "eine Reise in die Zukunft ohne klares Ziel", sagte Rauschenbach. Es gebe zu viele, höchst unterschiedliche Organisationsformen und Typen.

Knapp 10 Milliarden zusätzliche Kosten

Zugang zu einer sogenannten gebundenen Ganztagsschule, in der die Teilnahme am ganztägigen Unterricht für alle Schüler verbindlich ist, hatten im Schuljahr 2010/2011 lediglich 12,7 Prozent der Schüler. Im Schuljahr zuvor waren es 11,9 Prozent.

Stiftungs-Vorstandsmitglied Jörg Dräger forderte einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz. "Jedes Kind in Deutschland sollte die Möglichkeit haben, eine gebundene Ganztagsschule zu besuchen."

Nach Berechnungen des Bildungsforschers Klaus Klemm müssten die Länder 9,4 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr investieren, wenn alle Schüler ganztägig unterrichtet würden. Der größte Teil dieser Zusatzkosten entfiele auf Nordrhein-Westfalen (2,0 Milliarden Euro), Bayern (1,7 Milliarden) und Baden-Württemberg (1,4 Milliarden).

Das Deutsche Jugendinstitut plädiert in seiner Studie für verbindliche Ganztagsschulen. Diese böten die größten Chancen für soziales Lernen und für eine individuelle Förderung der Schüler. Zudem sei es einfacher, Konzentrations- und Entspannungsphasen abzuwechseln und den starren 45-Minuten-Takt aufzubrechen, sagte Dräger. Die Autoren der Studie empfehlen zudem für eine enge Zusammenarbeit der Schulen etwa mit Kindertagesstätten, Ausbildungsbetrieben, Musikschulen und Sportvereinen vor Ort.

Die Bundesregierung hatte 2003 unter Ex-Kanzler Gerhard Schröder ein Vier-Milliarden-Euro-Programm zum Ausbau der Ganztagsschulen gestartet. Das mit der Föderalismusreform 2006 eingeführte Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Bildung untersagt inzwischen eine Neuauflage solcher Programme. Der SPD-Bildungspolitiker Ernst Dieter Rossmann forderte unter Hinweis auf die Bertelsmann-Studie erneut eine Grundgesetzänderung. "Wer mehr und bessere Ganztagsschulen will, muss das Kooperationsverbot gänzlich abschaffen", sagte Rossmann.

DPA / DPA
VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?