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Interview

Kriminologie-Professor Singelnstein: Polizeigewalt in Deutschland: "Die meisten Opfer verzichten auf eine Anzeige"

Eine Studie kommt zu dem Zwischenergebnis, dass Polizisten in Deutschland häufiger zuschlagen, als bisher angenommen. Doch wie belastbar sind die Daten? Ein Gespräch mit Projektleiter Tobias Singelnstein.

Tobias Singelnstein, Professor am Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum

Macht die Studie Stimmung gegen die Polizei? Tobias Singelnstein (kl. Foto), Professor am Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum, im stern-Gespräch.

DPA

Polizisten schlagen in Deutschland häufiger zu, als bisher angenommen. Das jedenfalls ist das Zwischenergebnis einer Studie der Ruhr-Universität Bochum, das an diesem Dienstag vorgestellt wird. Der Kriminologie-Professor Tobias Singelnstein hat mit seinem Team 5677 Fragebögen von mutmaßlichen Opfern ausgewertet. Doch wie belastbar sind die Daten? Macht die Studie Stimmung gegen die Polizei

Polizeigewalt in Deutschland: "Die Opfer sind meistens junge Männer", sagt Singelnstein

Herr Singelnstein, Sie haben mutmaßliche Opfer von rechtswidriger Polizeigewalt befragt. Wer sind die Opfer? Und wo schlägt die Polizei am häufigsten zu? 

Tobias Singelnstein: Die Opfer sind meistens junge Männer. Es gibt zwei Einsatzsituationen, die hervorstechen. Bei Versammlungen, also Demonstrationen, und bei Fußballspielen kommt es den Befragungen nach am häufigsten zu solchen Vorfällen. 

Sie meisten Opfer sind unter 26 und haben Abitur. Hat Sie das überrascht?

Nein, nicht besonders. An so einer Studie nehmen eher gebildetere Leute teil.

16 Prozent hatten einen Migrationshintergrund. Was bedeutet das? Haben die Migranten sich nicht gemeldet. Oder ist die Polizei besser als ihr Ruf? 

Zunächst sind 16 Prozent gar nicht so wenig. Aber natürlich gilt auch für unsere Befragung: Nichtdeutsche, Geflüchtete und etwa auch Wohnungslose sind schwer zu erreichen. Fragen der Diskriminierung werden wir noch genauer untersuchen. Aber wir haben ja auch noch ein Jahr Forschung vor uns. Was wir jetzt vorstellen, ist ein erstes Zwischenergebnis.

Tobias Singelnstein, Professor am Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Tobias Singelnstein, Professor am Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

DPA

Ein Viertel der Befragten hat von schweren Verletzungen durch die Polizisten bis hin zu Knochenbrüchen berichtet. Wie viele haben Anzeige erstattet?

Die meisten Opfer verzichten auf eine Anzeige. Neun Prozent der Leute, die sich bei uns gemeldet haben, erstatteten Anzeige gegen Polizisten. Wenn man noch die Fälle dazu zählt, in denen Zeugen Anzeige erstattet haben oder in denen von Amtswegen gegen Polizeibeamte ermittelt worden ist, kommt man auf 14 Prozent.

Wie oft wurde Anklage gegen die Polizisten erhoben?

Die meisten Fälle wurden eingestellt. In nur sieben Prozent gab es eine Anklage.

Das ist verschwindend gering. Könnte es nicht auch sein, dass an den Vorwürfen nichts dran ist? Sie kennen weder die Leute noch die Fälle.

Das stimmt. Anonymität ist ein zentrales Prinzip in der Viktimisierungsforschung. Wenn wir von den Leuten verlangt hätten, dass sie ihre Identität preisgeben, hätten sehr viel weniger an der Befragung teilgenommen. Viele Leute haben Angst, dass ihre Daten an die Polizei gelangen.

Sie behaupten, dass es in Deutschland ein erhebliches Dunkelfeld illegaler Polizeigewalt gibt. Böswillig formuliert könnte man sagen, Sie wissen das nur vom Hörensagen.

Man ist in der Viktimisierungsforschung immer auf die Angaben der Befragten angewiesen. Für den "Viktimisierungssurvey" des Bundeskriminalamtes und des Max-Planck-Instituts werden die Menschen ebenso gefragt, welche Erfahrungen sie mit Kriminalität gemacht haben. Auch Polizeibeamte, die befragt werden, ob sie Opfer von Gewalt geworden sind, antworten anonym und teilen ihre subjektive Sicht mit. Da fragt auch niemand, wie valide und belastbar die Daten sind. Wir haben einen sehr langen, differenzierten Fragebogen ausgearbeitet und mit technischen Sicherungen ausgestattet. Die erhobenen Daten wurden einer intensiven Datenbereinigung unterzogen. 300 Fragebögen haben wir aussortiert, weil uns die Schilderungen nicht schlüssig erschienen.

Trotzdem haben Sie nur eine Stichprobe, die nicht repräsentativ ist. Wie wertvoll sind Ihre Daten?

Ich glaube, dass die Studie höchst wertvoll ist, weil sie das erste Mal systematisch rechtswidrige polizeiliche Gewaltausübung aus der Perspektive der Betroffenen untersucht.

Sebastian Fiedler, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, wirft Ihnen Stimmungsmache gegen Polizisten vor. Was sagen Sie dazu? 

Wir machen wissenschaftliche Forschung. Wenn die Gewerkschaft das als Stimmungsmache ansieht, sagt das vor allem etwas über ihre eigene Haltung zum Thema aus. Ich würde mir wünschen, dass die Gewerkschaften das Problem ernster nehmen. Und sich auf die Auseinandersetzung darüber einlassen, anstatt mit reflexhafter Abwehr zu reagieren.

Eine Frau wird an den Haaren zu Boden gerissen, einem Mann mit den Knien in die Magengrube getreten.

Anmerkung der Redaktion: Kerstin Herrnkind schreibt seit Jahren über Polizeigewalt. Ihr Ehemann Martin ist Kriminologe, sitzt im wissenschaftlichen Beirat, der die Studie begleitet. Die Beratsmitglieder sind nicht Teil des Projektes, arbeiten ehrenamtlich und sind lediglich Ansprechpartner für Fragen zur Methodik. 

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.