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Frau abgewiesen: "Wir stellen keine Kopftuchträgerinnen ein" - Bewerberin verklagt Zahnarzt

Sie bewarb sich auf eine Stelle als Zahnarzthelferin - und wurde wegen ihres Kopftuchs abgelehnt. Eine Frau will einen Stuttgarter Zahnarzt deswegen verklagen. Der übt sich derweil in Demut.

Der Hijab - ein Grund, eine Bewerberin abzulehnen?

Der Hijab - ein Grund, eine Bewerberin abzulehnen?

Ein Zahnarzt aus Stuttgart hat eine Bewerberin wegen ihres Kopftuchs abgelehnt - und muss mit einem juristischen Nachspiel rechnen. Eine Klage auf Entschädigung werde in den nächsten Tagen eingereicht, sagte Rechtsanwalt Bülent Döger. Der Jurist beruft sich dabei auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Demnach bekam die Frau auf ihre Bewerbung als Zahnarzthelferin die Antwort: "Wir stellen keine Kopftuchträgerinnen ein und verstehen auch nicht, wie Bewerberinnen sich diese Toleranz vorstellen können." Der Zahnarzt entschuldigte sich dafür nun auf seiner Internetseite: "Meine Formulierungen waren einfach dumm und unpassend."

Er habe "weit über 1000 Mails" erhalten, viele hätten aggressive und gewaltbereite Aussagen enthalten. Auch das Praxistelefon stehe nicht mehr still. "Ich kann nur hoffen, dass meine Entschuldigung angenommen wird", schreibt der Zahnarzt.


kis mit DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?