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Super-GAU in Fukushima: Chronologie der Atomkatastrophe

Erdbeben, Tsunami, Super-GAU: Vor einem Jahr jagte eine schockierende Nachricht aus Japan die nächste. Monatelang hielt die Atomkatastrophe von Fukushima die Welt in Atem. Ein Rückblick.

Die Havarie nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war die schwerste Atomkatastrophe seit dem Tschernobyl-Unglück 1986. Ein Jahr nach der Katastrophe werden die Konsequenzen immer klarer: Die Aufräumarbeiten werden Jahrzehnte dauern, die Gebiete um die Anlage auf unabsehbare Zeit verseucht bleiben. Anfangs klangen die Verlautbarungen noch optimistischer. Die Chronologie der atomaren Katastrophe.

11. März 2011

Ein Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert den Nordosten Japans. Ein Wissenschaftler hat nun das Beben von 2011 hörbar gemacht. Dafür verwandelte Zhigang Peng, Professor an der School of Earth and Atmospheric Sciences der Universität Georgia Tech in Atlanta die seismischen Wellen in Audiofiles, die zum Beispiel hier abgerufen werden können.

Das Beben löst einen verheerenden Tsunami aus. Die mindestens 23 Meter hohe Flutwelle zerstört ganze Städte und Dörfer im Küstenbereich, über 19.000 Menschen verlieren ihr Leben. Auch die Stromversorgung und das Kühlungssystem des an der Küste gelegenen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi, rund 220 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio, werden beschädigt. Die Brennstäbe im Inneren der Reaktoren überhitzen und beginnen zu schmelzen. Die Regierung ordnet die Evakuierung aller Bewohner im Umkreis von drei Kilometern an.

12. März

Im Reaktorgebäude Nummer eins kommt es zu einer Wasserstoffexplosion, doch der Reaktor selbst bleibt intakt. Das Kühlwassersystem funktioniert nicht mehr, das Team auf dem Gelände beginnt daraufhin, die Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen. Die Regierung erweitert die Evakuierung auf einen Umkreis von 20 Kilometern.

14./15. März

In den Gebäuden der Reaktoren drei und vier kommt es zu weiteren Explosionen. Die Reaktoren bleiben laut Behörden intakt.

25. März bis 4. April

In vier beschädigten Reaktorgebäuden wird eine große Menge radioaktiv verseuchten Wassers entdeckt. Es behindert die Arbeit zur Kühlung der überhitzten Brennstäbe. Die Behörden beschließen, 11.500 Tonnen radioaktiven Wassers in den Pazifik zu leiten.

31. März

In Deutschland wächst die Angst vor verstrahlten Lebensmitteln aus Japan. Per Eilverordnung verabschiedet die EU neue Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan. Kurioserweise sind diese lascher als die nach der Tschernobyl-Katastrophe gültigen. Verbraucherschützer sind erzürnt. Nachdem Kritik von vielen Seiten kommt, hebt die EU die Grenzwerte wieder an.

12. April

Japan bewertet das Atomunglück nun doch als schwerwiegender. Es hat nun Höchststufe 7 und wird damit als genauso verheerend eingestuft wie die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

6. Juni

Die Regierung bestätigt, dass es bereits kurz nach Beginn der Katastrophe in drei Reaktoren zu Kernschmelzen gekommen war. Die in den ersten Tagen freigesetzte Radioaktivität sei zudem doppelt so hoch gewesen wie zunächst geschätzt.

30. August

Ministerpräsident Naoto Kan und sein Kabinett treten zurück. Finanzminister Yoshihiko Noda wird Japans sechster Regierungschef innerhalb von fünf Jahren.

3. Oktober

Eine Regierungskommission schätzt die Kosten für Stilllegung und Abbau der Atomreaktoren auf umgerechnet 10,6 Milliarden Euro.

17. und 29. November

Aufgrund radioaktiv verseuchter Stichproben verbietet Japan den Verkauf von Reis aus der Region Fukushima.

16. Dezember

Die japanische Regierung verkündet, Fukushima Daiichi sei wieder unter Kontrolle, die Reaktoren seien im Zustand der "Kaltabschaltung".

21. Dezember

Die Betreibergesellschaft Tepco schätzt, dass die Stilllegung der Reaktoren bis zu 40 Jahre dauern wird.

22. Februar 2012

Um die Kontaminierung des Ozeans vor dem havarierten Atomkraftwerk einzudämmen, kündigt Tepco an, den Meeresboden mit einer 73.000 Quadratmeter großen Betondecke zu versiegeln.

lea/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(