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Thordis Elva und Tom Stranger: Vom Freund vergewaltigt - die Geschichte einer ungewöhnlichen Versöhnung

Thordis Elva wurde als Schülerin vergewaltigt. Von ihrer ersten großen Liebe. Anschließend entglitt ihr Leben. 16 Jahre später trafen sich beide, um mit der Vergangenheit abzuschließen.

Von Nina Poelchau

Thordis Elva und Tom Stranger

Die Isländerin Thordis Elva war 16, als ihr Freund sie sexuell missbrauchte. Tom Stranger hat lange versucht zu verdrängen, was er ihr antat. Der Australier will heute andere Männer aufrütteln.

Kapstadt, März 2013

Tom an Thordis:

"Verzeih mir, dass ich dich vergewaltigt habe, Thordis"

Thordis:

"Ich bin in meinem Hotelzimmer mitten in einem Tropensturm und höre einen weinenden Mann Worte aussprechen, auf die ich mein halbes Leben gewartet habe. Worte, nach denen ich gelechzt habe wie nach Medizin, einer Krücke, einem Gegenmittel. Ich habe mir vorgestellt, wie ich reagieren würde, mir ausgemalt, wie ich ihm von ganzem Herzen vergeben würde. Stattdessen bin ich jetzt nur fassungslos."

Thordis Elva hat wenig Zeit heute, an einem Tag Ende Februar. Sie eilt zum Treffen in ein Café in Stockholm durch den Schnee. Die Haare hat sie hochgesteckt; sie sieht, trotz der strengen schwarzen Kleidung, die sie trägt, mit ihrem zarten Gesicht, den sehr großen, blauen Augen und hohen Augenbrauen ein bisschen aus wie eine Elfe. Sie hat einen kleinen Sohn, erzählt sie beim Hereineilen, den sie wenig später von der Schule abholen muss und der möglichst wenig von dem Rummel beeinträchtigt werden soll, der sich gerade um seine Mutter aufbaut.

Ihre Termine reihen sich aneinander, sie, die einmal im nur 300.000 Einwohner zählenden eine ziemlich bekannte Journalistin und Expertin für sexuelle Gewalt war, wird jetzt mit E-Mails, Einladungen, Anfragen aus allen Kontinenten überschüttet. Sie hat, als Hauptautorin, ein Buch über die Vergewaltigung geschrieben, die sie erlitt – und den äußerst ungewöhnlichen Weg, das Geschehene zu verarbeiten. Der Co-Autor ist Tom Stranger. Stranger ist der Täter. Er berichtet aus einer Perspektive, die es bei Sexualdelikten normalerweise nicht gibt.

Als sie sich auf einen der roten Plastikstühle sinken lässt, atmet Elva erst mal tief durch. Man braucht gar nichts zu sagen, sie antwortet von selbst auf die Frage, die besonders nahe liegt: Nein, sie habe nicht kalkuliert, dass ein gemeinsames Projekt entstehen würde aus ihrer Idee, den Mann, der sie vergewaltigte, in zu treffen. "Ich wollte nur eins. Endlich mit dem schwersten Kapitel meines Lebens abschließen können."

In Zahlen: Die traurige Realität von sexueller Gewalt in Deutschland


Island, 1996

Thordis Elva lebte in Island. Dort verbrachte Tom Stranger, ein Australier, ein Austauschjahr. Sie war 16, er zwei Jahre älter. Er war ihre erste große Liebe. Er wirkte auf sie weltgewandt, seinen Akzent fand sie toll, sie hatte das Gefühl, er könnte alle Mädchen an der Schule haben. Und sie, so hat er ihr das später erzählt, gefiel ihm so besonders gut, weil sie einen roten Pullover trug – und die Kombination aus rotem Pullover und blonden Haaren habe er einfach unwiderstehlich gefunden. Die beiden gingen wochenlang Händchen haltend durch die Schule, sie verbrachten auch eine zärtliche Nacht miteinander. Dann kam der Weihnachtsball, ein großes Ereignis in Island. Und aus Thordis' großer, romantischer Liebe wurde ein Desaster.

An jenem Abend trank sie zum ersten Mal viel Alkohol, erlaubt ist das in Island erst mit 20. Sie war ein braves, angepasstes Mädchen, eine besonders gute Schülerin, sie war aufgeregt, sie wollte erwachsen sein. Sie trank so schnell so viel Rum, dass ihr schlecht wurde, sie geschüttelt wurde von Krämpfen, sie sich übergeben musste. Tom brachte sie nach Hause, er trug das fast leblose Mädchen wie einen Sack auf seinem Rücken in ihre Wohnung. Sie war so betrunken, dass sie sich nicht bewegen konnte. Er fiel über sie her, Thordis war zu schwach, um sich gegen ihn zu wehren. "Hör auf", habe sie herausgepresst, das schon, er hörte nicht auf, zwei Stunden habe das Martyrium gedauert, sie hatte ihren Wecker im Blick, sie sagt, sie zählte die Sekunden, 7200 Sekunden, sie dachte, wenn sie aufhören würde, Sekunden zu zählen, würde sie sterben.

Kapstadt 2013

Thordis an Tom:

"Die Schmerzen kann ich dir nicht mal beschreiben ... Anfangs fühlte es sich tatsächlich so an, als würdest du mich in zwei Teile spalten. Als würde mein Körper vom Schritt bis zur Brust aufgerissen, so hat sich das angefühlt. Ganz allmählich ist zwischen meinen Beinen alles taub geworden, aber deine verdammten Hüftknochen haben sich immer und immer wieder in meine Oberschenkel gebohrt, hast du eine Ahnung, wie weh das tut? Es war, als würde mir jemand zwei Stunden lang in die Oberschenkel boxen. Ich hatte wochenlang blaue Flecken bis zu den Knien, weißt du das?"

Nina Poelchau, Thordis Elva und Tom Stranger

In einem Café in Stockholm nimmt Tom Stranger aus Sydney via Skype am Gespräch mit Thordis Elva (r.) und stern-Redakteurin Nina Poelchau teil

Wenn sie heute von der Nacht im Jahr 1996 spricht, zieht sie sich in sich zurück, es ist, als zöge sie zwischen sich und dem Rest der Welt eine Mauer, sie wirkt, als spreche sie einen einstudierten Text aus einem Theaterstück. "Es ist lange her", sagt sie, "ich kann das heute." Lange konnte sie das nicht. "Ich hatte Stereotype im Kopf – und die richteten sich gegen mich selbst." Eine richtige Vergewaltigung, dachte sie, passiere doch nicht innerhalb einer zarten Beziehung, zwischen Menschen, die sich lieben, doch nicht im eigenen Bett. Sie gab sich selbst die Schuld. Sie sprach nicht mit ihren Eltern, sie sprach mit niemandem darüber, weil sie sich schämte.

Island 1996

Zwei Tage nach der Tat kam Tom Stranger zu ihr an die Haustür. Kein Wort über das, was geschehen war, er teilte ihr mit, es sei Schluss, seine Gefühle würden nicht ausreichen. Thordis' Eltern und ihre Freunde dachten, es läge am Liebeskummer, dass sie zusammenbrach, sich viele Wochen versteckte, zitterte, weinte.

Tom Stranger reiste bald darauf nach Australien zurück. Sein Austauschjahr war beendet, seine Gasteltern und viele neue Freunde verabschiedeten ihn überschwänglich.

Thordis Elva blieb traumatisiert und tief verletzt zurück, sie kam nicht mehr richtig auf die Beine. Desaströs, sagt sie, sei ihr Leben anschließend gewesen. Sie suchte wegen suizidaler Gedanken immer wieder psychotherapeutische Hilfe, wurde zur Kettenraucherin, sie ritzte sich, entwickelte eine Essstörung. Liebesbeziehungen waren destruktiv. Sie fühlte sich getrieben, auf diffuse Weise dreckig und schuldig. Sie trafen sich noch einmal zufällig im Sommer 2000 auf einem Festival in Island. Thordis gab sich cool und stark, Tom flüchtete.

Mai 2005

Achteinhalb Jahre nach der Nacht, als wieder einmal eine Beziehung gescheitert war, gequält von Depressionen und Wut, kam ihr der Gedanke, an Tom Stranger zu schreiben. Sie wollte, dass er erfährt, was er mit ihr gemacht hat. Sie wollte, dass er nicht einfach so davonkommt. Sie schrieb in einer E-Mail, was seit jener Nacht mit ihr passiert sei. Sie schrieb auch diesen Satz: "Ich möchte Vergebung finden." Mit einer Antwort rechnete sie nicht. Eher damit, dass er alles abstreiten würde.

Tom an Thordis:

"… ich möchte dir sagen, dass sich alle Ereignisse und Gefühle, in die ich in Island verwickelt war, immer wieder in meinem Kopf abspulen, meistens, wenn ich längere Zeit allein bin. Sie tauchen vor meinem inneren Auge auf, klar und deutlich, und nachdem ich zuerst mit Nichtwahrhabenwollen (…) reagiere, kommt unweigerlich die Frage: Wer bin ich? Es ist ein dunkler Teil meiner Erinnerung. Ich habe versucht, ihn zu unterdrücken. Aber hier geht es nicht um mich. Falls es irgendetwas gibt, das ich tun oder dir anbieten kann – ein Wort von dir genügt."

Eine Korrespondenz begann, 166 E-Mails, sie zog sich über acht Jahre. Tom Stranger räumte alles ein. Thordis Elva schrieb in diesen acht Jahren in Island ein Buch über sexuelle Gewalt, in dem sie auch von eigenen Erfahrungen berichtete, sie setzte sich in Island für Gleichberechtigung ein, gewann Preise. Ruhelos war sie immer, sagt sie. Tom Stranger arbeitete während dieser acht Jahre als Sozialarbeiter mit traumatisierten Jugendlichen und als Landschaftsgärtner, ruhelos auch er. Er schrieb ihr, wie mit einer schweren Kette sei er mit der Tat verbunden geblieben, nach außen ein perfektes Leben, gut aussehend, meistens Single, viele Freunde, tatsächlich aber voller Abscheu und Misstrauen gegenüber sich selbst. Liebesbeziehungen hielten nur kurz, dann lief er davon. Thordis Elva wollte wissen, ob er erneut jemandem sexuelle Gewalt angetan habe. Niemals, antwortete er. Ob er eine Erklärung für das habe, was damals passierte? Nein. Er finde keine. Sie tauschten sich sehr offen aus. Aber es reichte ihr nicht.

E-Mail von Thordis an Tom, 2012:

"Ich schlage vor, dass wir uns innerhalb des nächsten halben Jahres treffen, in der Absicht, Vergebung zu finden, ein für allemal. Ich glaube, dass das für mich die einzig richtige Art ist, es zu tun. Kein Brief kann eine persönliche Begegnung ersetzen. Und nach allem, was wir hinter uns haben, finde ich, dass es die würdevollste und ehrlichste Art ist, dieses Kapitel unserer Geschichte zu beenden."

Antwort von Tom an Thordis:

"Ich muss zugeben, dass mich dein Vorschlag umgehauen hat. Ich war von Gefühlen überwältigt – Angst, Misstrauen, Paranoia, was weiß ich … Nachdem ich lange darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es eine gute Sache ist. Eine Gelegenheit für mich, dir von Angesicht zu Angesicht Worte zu sagen, die ich so lange mit mir herumtrage, und eine Gelegenheit für uns beide, vielleicht ein paar Türen zu schließen."

Tom Stranger weihte seine Eltern ein, dass er nach Kapstadt reisen werde, um die Vergangenheit aufzuarbeiten. Er hatte ihnen 2011 von den Geschehnissen in Island erzählt. Sie gaben ihm einen besorgten Brief mit, in dem sie Thordis grüßen ließen. Die Eltern von Elva waren seit einigen Jahren informiert. Ihr Vater reagierte entsetzt, als sie erzählte, dass sie den Mann, der sie vergewaltigt hatte, treffen wolle. Bei ihrem Lebenspartner fand sie volles Verständnis. Er habe sofort gewusst, sagt sie, wie wichtig diese Begegnung für sie sein würde.

Kapstadt 2013

Stranger und Elva flogen jeder etwa 11 000 Kilometer. Sie hatten Hotels in der Nähe voneinander gebucht. Die erste Begegnung in der Lobby des Ritz, wo Thordis wohnte, war distanziert. Sie trafen sich jeden Tag. Das vereinbarte Ziel: die Kontrolle über ihr angeschlagenes Leben zurückzugewinnen, indem sie über alles sprechen. Alle Gefühle zu zeigen und alle Fragen zu stellen. Einmal las sie ihm ein wütendes Gedicht vor, das sie am Morgen ihres 18. Geburtstags geschrieben hatte. "Zwischen meinen Beinen findet ein Massaker statt" heißt es darin. Er saß, als er das hörte, im Hotelzimmer und weinte.

Tom Stranger

Tom Stranger litt selbst unter den Folgen seiner Gewalttat. Erst nachdem er das Ereignis von 1996 zusammen mit Thordis Elva aufgearbeitet hat, ist er innerlich zur Ruhe gekommen.

Sie waren in der einen Woche, die sie zusammen verbrachten, viel unterwegs, besichtigten die Waterfront, tranken in Bars Bier, gingen an den Strand. Als es kalt war, lieh er ihr seine Jacke. Es gab Momente, in denen Thordis Elva spürte, wie sie erstarrte, sie sich nicht wehren konnte gegen Bilder von damals, die auftauchten; es waren Momente, da wollte sie nach Hause flüchten. Sie tröstete sich mit Skype-Gesprächen mit ihrem Lebenspartner. Sie sah auch, wie Tom Stranger sich quälte. Er sagte ihr immer wieder, dass er zutiefst bereue, was er getan habe. Sie sprachen über Macht und Ohnmacht, über die Sozialisation von Männern und Frauen. Stranger erzählte, dass es in seinem Umfeld nie sexuelle Gewalt gab, seine Mutter ist Psychologin, sein Vater Krankenpfleger, er habe eine reflektierte, warmherzige Familie. Er habe, was er tat, nie in Verbindung mit seinem wirklichen Selbst bringen können. Es gab Momente, da war Sympathie da, auch Anziehung, die beide spürten. "Wir waren schließlich mal ein Paar" , sagte Thordis zu ihm.

Beim nächsten Treffen mit Thordis Elva in Stockholm, wo sie seit zwei Jahren mit ihrer Familie lebt, ruft sie Tom Stranger an, er schaltet sich über Skype aus Australien dazu. Es ist zehn Uhr vormittags in Stockholm, acht Uhr abends in Sydney. Ein braun gebrannter Mann mit gepflegtem Bart, weichem Blick, warmer Stimme, Ehering. Vor Kurzem hat er geheiratet, er sagt, eine verbindliche Liebesbeziehung sei ihm erst gelungen, als er seine dunkle Seite von damals ans Tageslicht geholt und damit begonnen habe, was geschah, wie ein Puzzlestück in sein Selbstbild zu integrieren. Seine Frau wusste von Anfang an Bescheid. Alles an ihm ist in diesem Telefongespräch voller Rücksicht auf Thordis, er spricht langsam und reflektiert. Er sagt: "Viele Jahre lang dachte ich, das Schlimmste wäre, dass auffliegt, was ich getan habe." Er sieht aus, als würde er sich immer noch ein bisschen über sich selbst wundern, als er hinzusetzt: "Und jetzt bin ich bereit dazu, dass es die ganze Welt weiß: Ich habe eine Frau vergewaltigt."

Hat er heute eine Erklärung? Er habe keine, sagt er, jedenfalls keine gute, keine entlastende, schon gar keine Ausrede. Alkohol lässt er nicht gelten – immerhin sei er noch Herr seiner Sinne gewesen. Er sei frustriert gewesen, dass der Weihnachtsball für ihn so plötzlich beendet gewesen sei, weil er sich um seine betrunkene Freundin kümmern musste. Das spielte vielleicht mit. Aber, vor allem: "Ich habe mir genommen, was ich wollte. Ich habe mir auch danach vorgemacht, das sei eben Sex."

Kapstadt 2013

Es war ein Abend in Kapstadt, einer der besonders aufwühlenden Tage, an denen sie mehr miteinander schwiegen als sprachen, als Tom Stranger vorschlug, an die Öffentlichkeit zu gehen. Er sagte zu Thordis, er habe verstanden, dass die Aufklärung, der öffentliche Diskurs über sexuelle Gewalt nicht nur ein Thema für Frauen sei. Sondern eins, an dem Männer sich beteiligen müssten, um andere Männer, andere Täter, aufzurütteln oder zu demaskieren.

Sie begannen ihr Buch zu schreiben. Im Oktober 2016 traten sie auf der TED Women's Conference in San Francisco auf, einem Forum, das die Welt durch neue Ideen revolutionieren will. Elva und Stranger standen dort auf der Bühne, sie berichteten abwechselnd von ihren Erfahrungen und Einsichten. Der Auftritt, der inzwischen über 2,7 Millionen Mal geklickt wurde, kam nicht bei allen gut an. Manche fanden, Tom Stranger sollte im Gefängnis sitzen, statt auf einer Bühne zu stehen. Wenn sie dazu gefragt werden, sagen beide, sie hätten immer wieder darüber nachgedacht, zur Polizei zu gehen – inzwischen sei aber zu viel Zeit verstrichen. Den Kommentar eines 16-jährigen Jungen aus Indien zu ihrem öffentlichen Auftritt hat Elva auf ihrer Facebook-Seite gepostet. Sein Blick auf Frauen habe sich geändert, schrieb er. Er habe vorher gedacht, Frauen seien doch selbst schuld, wenn ihnen so etwas passiere. "Ihr müsst sehr viel Mut gehabt haben, um das zu tun, und ich gratuliere Euch dafür. Unser Planet braucht mehr solche Menschen" . Darauf ist Thordis wahnsinnig stolz.

Das Buch ist gerade erschienen – in den USA, Australien und mehreren Ländern in Europa. Die Verlage erhoffen sich einen Bestseller. Thordis Elva sieht den Erlös als eine Art Schmerzensgeld, das sie nie bekommen hat. Stranger, der mit einem geringen Teil an den Einnahmen beteiligt ist, möchte das Geld spenden.

Einmal war Tom Stranger nach der Kapstadt-Reise in Stockholm zu Besuch, er begegnete dem Lebenspartner von Thordis Elva, sie aßen zusammen zu Abend. Die Atmosphäre sei respektvoll gewesen, aber beklommen, sagt Elva. Wenn sie die Promoting-Tour für ihr Buch beendet haben, die sich über einige Wochen ziehen und über einige Länder erstrecken wird, dann werden sie höchstens noch professionellen Kontakt miteinander haben. Ihr Gesicht für diese wichtige gesellschaftliche Diskussion zur Verfügung stellen: Ja. Frieden miteinander und mit der schweren Vergangenheit schließen: Auch ja. Aber eine Freundschaft? Beide sagen: Bei allem, was passiert ist, das sei unmöglich.