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Trotz Corona in den Club und Sex mit Fremden haben: Dieser Anzug soll es ermöglichen

Der Anzug "Micrashell" soll es angeblich ermöglichen, ohne Ansteckungsgefahr in Clubs zu feiern und Sex zu haben. Nachgewiesen ist das nicht – kreativ ist die Erfindung aber. 

Viele von uns leiden in der Corona-Krise darunter, nicht mehr auf Konzerte gehen, in Clubs feiern und sich mit anderen hemmungslos vergnügen zu können. Doch nun soll eine neue Erfindung Abhilfe schaffen: der Ganzkörperanzug "Micrashell". Das in LA ansässige Kreativstudio "Production Club" hat den angeblichen Alleskönner-Anzug entworfen. Durch den besonderen Schutz soll auch Sex mit Fremden trotz Ansteckungsgefahr möglich sein. Sex mit Hybridhelm im Schutzanzug, wer träumt nicht davon? Dazu müsst ihr praktischerweise nicht mal alles ausziehen, denn der Anzug ist in mehrere Teile unterteilt. So bleibt zumindest der Rest eures Körpers vor möglichen Viren geschützt. 

"Mit Micrashell kann der Benutzer klar durch ein Schutzschild sehen, sicher durch ein Filtersystem atmen, trinken, vapen, Sex haben und sogar sein Telefon aufladen", schreibt die Firma auf Instagram. 

Alleskönner-Schutzanzüge für den Club 

Gut zu wissen, dass der Anzug es ermöglicht, neben dem Geschlechtsverkehr sein Handy aufzuladen. Denn das neue It-Piece verfügt über zwei Lithium-Batterien. Ach ja, eine Selfie-Kamera ist auch noch integriert, falls ihr den Moment für die Ewigkeit festhalten möchtet. Und wer Durst bekommt, kann einfach in das Getränkefach greifen. Vor allem aber soll der "Anzug aus abriebfestem Gewebe" leicht zu desinfizieren sein und vor den gefährlichen Coronaviren schützen. Nachgewiesen ist der Schutz nicht. 

"Micrashell ist eine Lösung, um Menschen sicher zusammenzubringen. Es ist ein halber Anzug, der die Sicherheit, vor allem in Bezug auf das Ausgesetztsein von Partikeln oder Viren in der Luft, auf die nächste Stufe hebt", sagte der Erfindungsleiter Miguel Risueno in einem Interview mit der amerikanischen Nachrichtensendung "News 4 New York".

Einfach ausleihen, lautet der Plan

Wer dachte, es handelt sich bei der Erfindung lediglich um einen Marketing-Gag, liegt falsch. Dem Erfinder ist es ernst damit, wie er im Interview verdeutlicht. Ihm gehe es vor allem darum, dass die Kulturszene nicht ausstirbt. 

Der Plan ist, dass die Anzüge ganz einfach ausgeliehen werden können. Denn im Anschluss könnten sie problemlos desinfiziert und an den nächsten Club-Besucher weiterverliehen werden. Ob man das möchte, ist eine andere Frage. 

Quellen: "New York News 4", Instagram/productionclub

ame