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Berliner gedenken Tuğçe A.: "Zivilcourage ist der höchste Orden"

Am Freitag starb die Studentin Tuğçe A., weil sie sich für zwei bedrängte Mädchen eingesetzt hatte. In Berlin wurde mit einer Trauerkundgebung der jungen Frau gedacht.

"Zivilcourage ist der höchste Orden im Kampf für den Frieden" steht auf dem von Kerzen umrahmten Tuch. Darunter "Tugce Albayrak".

"Zivilcourage ist der höchste Orden im Kampf für den Frieden" steht auf dem von Kerzen umrahmten Tuch. Darunter "Tugce Albayrak".

Rund 150 Menschen haben in Berlin an die getötete Studentin Tuğçe A. erinnert. Sie versammelten sich zu der Kundgebung unter dem Schlagwort Zivilcourage auf dem Kreuzberger Oranienplatz. Eine junge Frau aus Berlin hatte die Kundgebung bei der Polizei angemeldet und im Internet dazu aufgerufen, der aus Hessen stammenden Tuğçe A. auch in der Hauptstadt zu gedenken. Die Teilnehmer stellten Kerzen auf und legten rote Rosen nieder. Dort war auch ein Foto der jungen Frau zu sehen. Auf Schildern standen Sätze wie "Menschen wie dich braucht die Welt" oder "Unsere Heldin".

Tuğçe war vor zwei Wochen in Offenbach Opfer einer Prügelattacke geworden, als sie versuchte, einen Streit zu schlichten. Sie starb am Freitagabend, nachdem die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet worden waren. Der mutmaßliche Täter, ein 18-Jähriger, ist in Untersuchungshaft.

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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?