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Tödliche Attacke in Offenbach: Überwachungsvideo soll Angriff auf Tuğçe zeigen

Was geschah in der Nacht, als Tuğçe A. ihre Courage mit dem Leben bezahlte? Ein Video zeigt laut "Bild", wie der Angriff auf die Studentin ablief. In Berlin wird derweil eine Trauerkundgebung geplant.

Das McDonald's-Restaurant in Offenbach. Auf dem angrenzenden Parkplatz geschah der Übergriff

Das McDonald's-Restaurant in Offenbach. Auf dem angrenzenden Parkplatz geschah der Übergriff

Nach dem Tod der jungen Studentin Tuğçe A. gibt es offenbar neue Erkenntnisse zum Verlauf des Angriffs. Auf einem Überwachungsvideo sei zunächst der mutmaßliche Täter, der 18-jährige Sanel M., im Inneren der Offenbacher McDonald's-Filiale zu sehen. berichtet "Bild"-Online. Demnach läuft Sanel M. einige Male durchs Bild, kauft sich ein Getränkt und geht schließlich Richtung Toiletten. Mit zwei seiner Freunde soll er hier, wie von Zeugen beschrieben, zwei Mädchen belästigt haben. Tuğçe und ihre Begleiter sollen dazwischengegangen sein.

Später, auf dem Parkplatz, kommt es zur Konfrontation beider Gruppen. Zunächst sei Sanel in ein Auto gestiegen, habe es aber kurz darauf wieder verlassen, schreibt "Bild"-Online. Sein Begleiter habe daraufhin mehrfach versucht, ihn zurückzuhalten und sich letztlich sogar zwischen ihn und Tuğçe gedrängt. Trotzdem habe Sanel Tuğçe mit einem Schlag an der Schläfe getroffen. Der Vorgang sei auf der pixeligen, dunklen Videoaufzeichnung jedoch schwer zu erkennen. Klar sei dagegen zu sehen, wie Tuğçe nach dem Schlag umfällt, mit dem Kopf auf den Boden schlägt und reglos liegen bleibt. Der Täter und sein Freund fahren nach "Bild"-Angaben anschließend davon.

Beim Sturz erlitt Tuğçe ein Schädel-Hirn-Trauma und fiel ins Koma. Am Mittwoch wurde sie für hirntot erklärt. Am Freitagabend, ihrem 23. Geburtstag, wurden die lebenserhaltenden Maschinen auf Wunsch der Eltern abgeschaltet. Zuvor hatten sich rund 1500 Menschen mit einer Mahnwache vor der Klinik von der jungen Frau verabschiedet.

Kundgebung auf dem Oranienplatz

Auch in Berlin soll bei einer Kundgebung an Tuğçe erinnert werden. Etwa 300 Menschen würden zu einer Veranstaltung unter dem Schlagwort Zivilcourage am Sonntag ab 13 Uhr auf dem Kreuzberger Oranienplatz erwartet, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Er bestätigte Informationen des Berliner Radiosenders 104.6 RTL.

and/mad/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.