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Überfüllter IC stoppt in Osnabrück: 120 Fahrgäste fahren "freiwillig" mit der Regionalbahn weiter

Weil ein Intercity zu 200 Prozent besetzt war, haben mehr als 100 Passagiere den Zug am Sonntagmittag in Osnabrück verlassen müssen. Den Passagieren wurde angeboten, auf einen Regionalzug oder drei Ersatzbusse umzusteigen. Insgesamt 120 Passagiere, die meisten aus Bremen, entschlossen sich laut dem Sprecher für den langsameren Regionalzug.

120 Passagiere eines restlos überfüllten Intercity (IC) sind am Sonntag im Hauptbahnhof Osnabrück zu einem Umstieg in einen Regionalzug genötigt worden. In den am letzten Ferienwochenende in Niedersachsen ohnehin schon stark gefüllten Zug stiegen zahlreiche weitere Fahrgäste ein, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Daraufhin war der IC zu 200 Prozent gefüllt und das Personal entschied, dass eine Weiterfahrt nicht möglich ist.

Zusammen mit Bundespolizisten appellierten die Schaffner dann an die Fahrgäste, den Zug freiwillig wieder zu verlassen. 120 Reisende kamen dem nach und fuhren anschließend mit einem Regionalzug weiter Richtung Bremen. Der Intercity konnte erst nach 51 Minuten weiterfahren.

AFP/DPA / DPA