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Ungewöhnliche Schwangerschaft: Frau bekommt das Baby ihrer Schwester

Die 31-jährige Britin Siobhan Terry ist infolge einer Kreberkrankung unfruchtbar geworden. Nun trägt ihre Schwester Ellie ihr Kind aus. Für die Schwester ist die Hilfe eine Selbstverständlichkeit.

Jeder Babybauch ist rund - in dem von Ellie Terry wächst jedoch das Kind ihrer Schwester

Jeder Babybauch ist rund - in dem von Ellie Terry wächst jedoch das Kind ihrer Schwester

Für die 31-jährige Siobhan Terry aus Großbritannien war es eine Schockdiagnose: Gebärmutterhalskrebs. Durch die schnelle Streuung der Krebszellen in ihren Körper war sie nunmehr unfruchtbar und damit nicht in der Lage, weitere Kinder zu bekommen. Ihre zweijährige Tochter Saoirse hätte ohne Bruder oder Schwester aufwachsen müssen - ein Fakt, der Siobhan das Herz brach.

Und tatsächlich sollte Siobhans Herz gebrochen werden - jedoch vor Rührung. Ihre Schwester Ellie bot Siobhan an, ihr Kind auszutragen. "Sie umarmte mich und sagte mit ruhiger Stimme: Ich werde ein Baby für dich bekommen", berichtete Siobhan der "Sunday People" von jenem emotionalen Moment, als sie ihrer Schwester von der niederschmetternden Diagnose berichtete.

Ihrer Schwester beim Kampf gegen den Krebs zuzusehen, war für Ellie bereits schwer genug, so war es für sie eine Selbstverständlichkeit, den Kinderwunsch Siobhans zu erfüllen. Beide Schwestern wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft und haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Ellie ist auch die Patentante von Siobhans Tochter Saoirse, hat selbst jedoch keine eigenen Kinder.

Das wohl schönste Geburtstagsgeschenk

Nach ihrer überstandenen Chemotherapie stellte Siobhans Ehemann Dean sein Sperma für eine künstliche Befruchtung zur Verfügung. Der erste Schwangerschaftsversuch scheiterte zwar noch, doch schon beim zweiten Anlauf war der Schwangerschaftstest von Ellie positiv. Und der Tag hätte besser nicht sein können: Es war Siobhans Geburtstag. Ellie überbrachte ihrer Schwester somit das wohl schönste Geburtstagsgeschenk ihres Lebens.

Noch ist das Baby nicht geboren. Doch später soll der Nachwuchs auf jeden Fall erfahren, von welch einzigartiger Geschichte es ein Teil ist. Und das Beste daran: Siobhan kann es ihrem Nachwuchs selbst berichten. Ihre letzte Untersuchung brachte ihr die Gewissheit, dass sie den Krebs besiegt hat.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.