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US-Lotterie: "Schlechtes Gefühl" kostet Pechvogel Millionen

Erst hatte er kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu… Jahrelang spielte ein Software-Experte aus Albany gemeinsam mit sieben Kollegen in einer US-Lotterie. Weil "ein schlechtes Gefühl" hatte, setzte er beim letzten Tipp aus. Keine gute Entscheidung!

Knapp 40 Millionen Dollar (etwa 28 Millionen Euro) könnte ein Beamter in den USA sein Eigen nennen, hätte er nicht im entscheidenden Moment den Glauben ans Glück verloren. Woche für Woche, und das über Jahre, hatte der Softwareexperte aus Albany im US-Bundesstaat New York mit sieben Kollegen auf einen gemeinsamen Lottoschein gesetzt. Doch als die Gruppe jetzt den Jackpot von 319 Millionen Dollar gewann, war der Pechvogel nicht mit an Bord, berichtete der Fernsehsender ABC.

Nach Berichten von Augenzeugen hatte er darauf bestanden, "kein gutes Gefühl" zu haben und deshalb nicht mitwetten zu wollen. "Sie fragten ihn wiederholt, aber er lehnte ab", berichtete die Kellnerin eines Imbisslokals, in dem die Gruppe vor Abgabe des Lottoscheins zu Mittag gegessen hatte. Die sieben "Glücklichen" wollen sich nun bei einer Pressekonferenz zu dem Jackpot äußern. Netto steht ihnen eine Gesamtsumme von 202,9 Millionen Dollar ins Haus. Ob sie den achten Spieler in ihrer Runde freiwillig an ihrem Gewinn teilhaben lassen, war zunächst nicht bekannt.

Deutscher Lotto-Jackpot prall gefüllt

Kleiner Tipp: Sollten auch Sie am Wochenende bei ihrem Lotto-Tip kein gutes Gefühl haben: Hören Sie nicht drauf! Denn in Deutschland lockt an diesem Samstag der bislang höchste Jackpot des Jahres. Im Topf sind rund 24 Millionen Euro. Seit Februar ist der Jackpot nicht mehr geknackt worden. Bei der Mittwochsziehung hatten zwar Tipper aus Bayern, Niedersachsen und Hessen sechs Richtige auf ihren Spielscheinen. Ihnen fehlte allerdings die passende Superzahl, um den Jackpot zu knacken.

kng/DPA / DPA
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