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Valentinstag am 14. Februar: Kommerz oder eine romantische Tradition?

Eigentlich sollte es doch um die Liebe gehen am Valentinstag. Für viele Deutsche aber geht es um nichts als Kommerz. Die Zahl der Valentins-Verweigerer ist darum groß.

Für die Blumenhändler ist der Tag der wichtigste des Jahres, Restaurants bieten spezielle Menüs, Hotels Champagner mit Erdbeeren im Deluxe-Zimmer und Mietwagen-Anbieter empfehlen "Kurz-Trip ins romantische Italien". Der Valentinstag, das ist nichts Neues, ist nicht mehr nur der Tag der Liebenden, sondern längst auch ein Tag des Kommerzes geworden. Grund genug für viele Deutsche zu sagen: Was für ein Blödsinn. Das Magazin "Reader's Digest" veröffentlichte im vergangenen Jahr eine repräsentative Umfrage. Danach hielten 60 Prozent der Deutschen den Valentinstag für "kommerziellen Quatsch".

Und die Zahlen geben den Verweigerern durchaus recht. Über einhundert Millionen Euro setzt die Blumen-Branche nach Angaben des Fachverbandes deutscher Floristen (FDF) im Schnitt rund um den Tag der Liebenden um - vor allem mit der klassischen Rose. Nach FDF-Angaben wurden im vergangenen Jahr in der Valentinswoche rund 30 Millionen Rosen um den Globus geflogen. Nicht zuletzt deshalb haben auch Umweltschützer den Valentinstag inzwischen als Hassobjekt entdeckt.

Doch nicht nur die Blumen-Branche profitiert: Bei Hotels und Restaurants gibt es nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) immer mehr Komplettpakete mit Kerzenlicht, Champagner, exklusivem Essen und kuscheligen Hotelzimmern.

Bedeutung des Valentinstages gestiegen

Ganz so einfach ist das bei allen Kommerzvorwürfen aber nicht mit der kompletten Ablehnung, sagt die Kulturwissenschaftlerin Lina Wiemer, die an der Universität Freiburg eine Magisterarbeit geschrieben hat mit dem Titel "Was Geschenke über die Liebe erzählen - eine Analyse von Erzählungen über Paarbeziehungen". Auch wenn laut "Reader's Digest"-Studie vor allem die 30 bis 49-Jährigen mit betonten Liebesbekundungen am 14. Februar nichts anfangen können, voraussetzen dürfen sie das nach Ansicht von Wiemer in einer Beziehung nicht.

Die Bedeutung des Valentinstages sei im Vergleich zu der Zeit vor 20 oder 30 Jahren gestiegen, sagt der Sozialwissenschaftler Holger Herma von der Uni Hildesheim. "Mit dem Valentinstag muss sich jeder auseinandersetzen, ob er will oder nicht", sagt Wiemer. "Irgendwann kommt jedes Paar an den Punkt, an dem es sich fragt, wie man mit dem Tag umgehen soll." Denn das Schenken, so sagt sie, sei in Partnerschaften generell sehr wichtig. "Auch wenn Leute das Gegenteil behaupten." Bestimmte Gesellschaftsgruppen aber müssten "die Valentinstagsgeschichte" ablehnen - eben aus konsumkritischen Gründen. Wahrscheinlich sei das eher in gebildeten Gesellschaftsschichten der Fall, aber pauschalisieren will sie da nicht.

Junge Menschen lassen sich eher darauf ein

Vor allem viele Jüngere haben heutzutage gar nicht mehr so richtig etwas gegen den Valentinstag, zeigt die Studie. Von den Verliebten zwischen 14 und 29 Jahren ist demnach die Mehrheit bereit, sich an diesem Tag etwas zu schenken. Nur 46 Prozent halten den Brauch für "kommerziellen Quatsch". "Generell sind traditionelle Werte Jugendlichen schon noch wichtig - und Partnerschaft auch", sagt die Jugendforscherin Martina Gille vom Deutschen Jugendinstitut in München. Nach Einschätzung des FDF kaufen auch 15-jährige Jungs ihren Liebsten Blumen. "Da ist es aber eher die einzelne Rose als gleich der ganze Strauß", sagt eine Sprecherin. "Uncool auch im jugendsprachlichen Sinn ist der Valentinstag nicht, da das Zeigen von Emotionen und intimer Verbundenheit heute auch für männliche Jugendliche leichter möglich ist", sagt Sozialwissenschaftler Herma.

Wohin unterschiedliche Auffassung des Feiertages möglicherweise führen können, zeigt ein Fall aus dem Jahr 2011. Ausgerechnet am Valentinstag demolierte eine vor Wut rasende Frau in Bielefeld mit einem Nudelholz und einem Messer das Auto ihres Ehemannes. Vorher hatte sie eine Spielekonsole und einen Flachbildfernseher zertrümmert.

Notfall-Hotline zum Valentinstag

Damit so etwas ein Einzelfall bleibt, haben Psychologen in München eine Notfall-Hotline zum Valentinstag eingerichtet. Rund 120 Menschen riefen dort im vergangenen Jahr verzweifelt an. Bei ihnen handelte es sich aber nicht etwa um frustrierte und einsame Singles, sondern um Männer und Frauen in Beziehungen, die gar nicht so recht wissen, wie ihnen geschieht.

Da musste die Therapeutin Sandra Neumayr als Vermittlerin auftreten, als sich eine Frau von ihrem Mann zum Tag der Liebe etwas Wertvolles, Silbernes wünschte - und einen teuren, silbern Messerblock bekam, weil sie doch so gerne kocht. "Er hat die Welt nicht mehr verstanden", erzählt Neumayr. Schließlich habe er sich doch so viel Mühe gegeben. Missverständnisse, so sagt sie, führten ausgerechnet am Tag der Liebe immer wieder zu kleinen und mittleren Krisen.

Britta Schultejans, DPA / DPA
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?