Vatikan Papst feiert Ostermesse


Unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen hat Papst Johannes Paul II. heute in Rom mit der Ostermesse begonnen. Trotz kühlen Wetters waren zehntausende Menschen auf den Petersplatz gekommen.

Unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen hat Papst Johannes Paul II. heute in Rom mit der Ostermesse begonnen. Trotz kühlen Wetters waren zehntausende Menschen auf den Petersplatz gekommen. 1.000 Polizisten in Zivil sind unter den Gläubigen. Auf den Dächern um den Platz sind Scharfschützen postiert. Aus Furcht vor Terroranschlägen haben die italienischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen zu Ostern nochmals verstärkt. Geheimdienste warnen seit längerem vor einem Anschlag auf das Zentrum der Christenheit, den Vatikan.

In Deutschland feierten viele Kirchengemeinden bereits morgens um 5.00 Uhr Auferstehungsgottesdienste. Der religiösen Überlieferung zufolge soll Jesus am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz am frühen Sonntagmorgen auferstanden sein.

In ihren Osterpredigten verurteilten einige Oberhirten erneut jeden Akt von Terrorismus, der im Namen Gottes begangen wird. "Wir lassen uns die Hoffnung auf Heil durch Terrorismus im Namen Gottes nicht wegbomben", sagte der Hildesheimer Bischof Josef Homeyer. Nach den Worten des Kölner Erzbischofs, Kardinal Joachim Meisner, ist es "österlich absolut pervers", Menschen um Gottes Willen zu töten. "Wo der Mensch in der Gottvergessenheit Wert und Würde verliert, dort ist dem Terrorismus Tür und Tor geöffnet."


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