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Very British: Ein deutscher Held in London

Familienvater Schönrock ist in Großbritannien zum Helden erklärt worden - weil er seine beiden Kinder zur Grundschule radeln lässt. stern.de-Kolumnistin Cornelia Fuchs über die außergewöhnliche Verehrung gesunden Menschenverstandes in London.

Von Cornelia Fuchs, London

Die Kinder von Oliver und Gillian Schönrock haben es nicht weit bis zu ihrer Grundschule. Die 1,6 Kilometer lange Strecke zieht sich entlang grüner Wohnstraßen, es gibt eine Kreuzung, die zu Schulzeiten von Schülerlotsen bewacht wird. Die Schönrocks lassen ihre Tochter, acht Jahre, und ihren Sohn, fünf Jahre, jeden Morgen zur Schule radeln. Und wurden deswegen zu einem ernsten Gespräch beim Schuldirektor vorgeladen.

"Was ist, wenn der Fünfjährige plötzlich einen Tobsuchtsanfall bekommt?", fragte der Schulleiter. Er sei vom Gesetz angehalten, jegliche Gefahr von seinen Schülern fernzuhalten. Die Kinder seien von ihren Eltern zu begleiten, sonst müsse man das Jugendamt einschalten. So harsch dieser Vorgang klingt - im größten Überwachungsstaat Europas wäre dies allein wohl noch keine Meldung wert gewesen.

Denn Eltern stehen in Großbritannien unter Dauerbeobachtung: Mütter, die Freunde ihrer Kinder zum Fußball fahren, Autoren, die in Schulen Vorlesungen halten - jeder, der irgendwie mit Kindern zu tun hat, muss laut Gesetz beweisen, dass er keine Vorstrafen für Kindesmissbrauchs hat. Elf Millionen Erwachsene werden Ende des Jahres in einer Datenbank erfasst sein. Vor allem Unternehmen sind inzwischen so ängstlich, dass sie im voreilenden Gehorsam vor allem Männern ganz den Kontakt mit Kindern untersagen: Erst gerade wurde ein werdender Vater vom Platz neben seiner schwangeren Frau vertrieben. Er hätte dort neben einem 12-jährigen, ihm fremden Jungen gesessen. Trotz Protesten seiner Frau musste er in einen anderen Teil des Flugzeuges umziehen.

Sicherheitsparanoia in Großbritannien

In Großbritannien lauert überall die Angst vor einer undefinierten Gefahr, die Kindern angeblich überall auflauert. Und mitten in dieses Gefühl platzten nun die Schönrocks. Oliver Schönrock erzählt, dass er mit sechs Jahren allein zur Schule lief und zum Schwimmverein radelte: "Wir wollen unseren Kindern die einfachen Freiheiten unserer Kindheit bieten." Seine Frau sagt, Tochter und Sohn seien Schritt für Schritt an größere Verantwortung und Risiken herangeführt worden: "Uns wird gesagt, unsere Kinder seien für ihr jeweiliges Alter ausgeglichene, reife und unabhängige Persönlichkeiten." Das Lernen über und Umgehen mit Risiken sei für Kinder jedoch wichtig.

Die BBC-Nachrichten berichteten über den Fall, schritten die von Bäumen gesäumten Wohnstraßen ab, auf denen die Schönrock-Geschwister radelten, das ganze Land diskutierte, ob die Eltern verrückt oder zu bewundern seien. Zum Helden wurde Oliver Schönrock vom Londoner Bürgermeister Boris Johnson gekürt, selber eifriger Radler und ein Kämpfer gegen "Health-and-Safety"-Gesetze, das Synonym für die Sicherheitsparanoia des britischen Staates.

"Hail the heroic parents - die heroischen Eltern seien gegrüßt", schrieb Boris in der Überschrift seiner wöchentlichen Kolumne und erzählte, er habe vor Freude am liebsten auf seinen Büro-Stuhl klettern und jubeln wollen, als er deren Geschichte las: "Dass es in diesem Zeitalter der betütelten, infantilisierten Airbag-Überregulierung draußen in der Savanne des modernen Großbritanniens noch Freiheitskämpfer gibt, die sich wehren gegen die Übergriffe des Staates!" Wo der beliebteste Konservative Boris kommentiert, lässt der neue konservative Premierminister David Cameron nicht lange auf sich warten: Sein Sprecher teilte mit, Eltern hätten das Recht auf Eigenverantwortung.

Die Schönrocks nehmen die Diskussion gelassen

Nicht alle unterstützen allerdings die Schönrocks. Mütter argumentierten in Zeitungskolumnen vehement, ein Fünfjähriger könne niemals alt genug sein, allein zur Schule zu radeln. Andere sagten, sie wollten zwar auch, dass Kinder freier und selbstständiger aufwüchsen - aber die eigenen Kinder werden sie weiterhin zur Schule fahren, komme, was wolle.

Oliver Schönrock nimmt die Kritik gelassen. Sie seien "ziemlich zufrieden" mit der offenen Diskussion im Land: "Offensichtlich teilt ein Großteil der Eltern unsere Ansichten." Auf der Webseite der Familie hat er noch einmal klargestellt, dass seine Herangehensweise keinesfalls für alle Kinder geeignet sei - nur Eltern könnten und sollten über die Erziehung ihrer Kinder entscheiden. Dass die Schule nach dem Aufschrei, der durchs Land geht, wie angedroht weitere Schritte einleiten wird, glaubt er nicht: "Das ist noch nicht klar. Aber ich bezweifle, dass wir etwas ändern müssen."

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?