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Glück im Unglück: Vierjähriger stürzt aus Fenster - und Müllmann fängt ihn

Für einen Vierjährigen wäre ein Fenstersturz fast tödlich ausgegangen, wäre da nicht ein aufmerksamer Müllmann gewesen. Das Kind hing bereits am Fensterbrett, als sein Retter zur Hilfe eilte.

Müllmann fängt Kind auf

Der vierjährige Eden (l) und sein Schutzengel, der Müllmann Bogdan Wilda 

In letzter Sekunde hat ein Müllmann im Ruhrgebiet einen aus dem Fenster stürzenden Vierjährigen aufgefangen und ihm damit vermutlich das Leben gerettet. Der kleine Eden kletterte aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Mülheim an der Ruhr. Er konnte sich jedoch noch am Fensterbrett festhalten und hing etwa acht Meter über dem Gehweg, wie die Feuerwehr mitteilte.

Zufällig sahen das drei Müllwerker. Kurzentschlossen stellte sich einer von ihnen unter das Kind, die anderen beiden versuchten, in das Gebäude zu kommen. "Nach kurzer Zeit verließen den Jungen die Kräfte und er stürzte seinem Retter direkt in die Arme", sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Vierjährige wurde nur leicht am Arm verletzt. Ein Notarzt untersuchte das Kind und übergab es dann seiner Mutter.

Nach Angaben der Polizei war das Kind zum Zeitpunkt des Absturzes kurzzeitig allein in der Wohnung. Die 40 Jahre alte Mutter war gegangen, um ihr anderes Kind abzuholen. Gegen sie wird nun wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt.

amt / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.