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Weihnachtsdeko für 12.000 Euro: Harrys kunterbunter Gruß an seine verstorbene Frau

300 Weihnachts- und 100 Schneemänner sowie 2500 Lichter schmücken das Haus von Harry Creaney. Seit 1969 ist die Festbeleuchtung eine Art Wahrzeichen - dieses Jahr ehrt er damit seine verstorbene Frau.

Von Niels Kruse

Beim zweiten, beim dritten, selbst beim vierten Hinsehen ist nichts zu erkennen, das irgendwie unweihnachtlich wirkt. Vom Aquarium vielleicht abgesehen. Jeden Zentimeter Wand hat Harry Creaney mit Schnee- und Weihnachtsmännern, mit grünen, roten und lilafarbenen Lampen, mit Sternen aus Zellophan, Herzen aus Holz und Kugeln aus Glas geschmückt. Ab und an lugt ein grüner Tannenzweig hervor.

Puristen mag das kalte Grausen erfassen angesichts der überwältigenden Fülle an Weihnachtsdeko, doch für die Kinder aus der kleinen Großstadt Walsall im Herzen Englands, ist Harrys Haus und dessen mehr als opulenter Festschmuck beinahe schon eine Wallfahrtsstätte. "Wenn die Kleinen aus der Nachbarschaft kommen, dann lass ich sie immer hinein. Denn Hilda liebte es zu sehen, wie unserer geschmücktes Haus ihre Gesichter aufhellte", sagt Harry, 71, dem britischen Blatt "Daily Mail".

Hilda ist Harrys Frau. Das heißt, sie war es. Im Mai diesen Jahres ist sie gestorben. Krebs. Und die quietschbunte Festtagsbeleuchtung sei ihr Vermächtnis, sagt Harry. "Hilda war besessen von Weihnachten, es war ihre liebste Zeit im Jahr." Dieses Fest hat sich der Witwer soviel Mühe gegeben wie nie und sein Heim noch üppiger ausstaffiert als ohnehin schon – Harry, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer, versteht es als Ehrerbietung an seine verstorbene Frau.

Deko im Wert von 12.000 Euro

Und so schmücken nun mehr als 1000 Dekoelemente sein Heim: neben Pinguinen und Elfen sind es 300 Weihnachtsmänner und 100 Schneemänner plus 2500 Lichter. Drei Wochen hat er gebraucht, um die Sachen zu drappieren.

Angefangen hat alles im Jahr 1969. Die kleine Tochter des Paares hatte Schwierigkeiten mit dem Lernen und konnte deswegen nicht so häufig zum Spielen raus, wie sie das gerne getan hätte. Deshalb luden die Eltern Freunde der Kleinen zu sich ein und bastelten Weihnachtsschmuck. Damit begann alles und daraus erwuchs über die Jahre ein unvergleichliches Imperium an Weihnachtsdekoration. Mehr als 10.000 Pfund (12.000 Euro) haben die Creaney im Laufe der Zeit dafür ausgegeben.

Harry sagt, Hilda sei immer sehr stolz darauf gewesen, dass ihr gemeinsames Haus zu einer Art Wahrzeichen der Stadt geworden ist. "Die Kinder, die früher zu uns gekommen sind, haben mittlerweile selbst Kinder – und bringen sie nun mit." Hunderte von Weihnachtsbriefen trudeln jedes Jahr in Creaneys Haus ein. Bislang wurde jeder einzelne beantwortet. So ganz ohne seine Frau war alles etwas schwieriger dieses Jahr, doch Tochter Maria hat ihm geholfen. "Ich hoffe, dass Hilda vom Himmel aus den wunderbaren Schmuck sieht – er ist größer und strahlt schöner als je zuvor."

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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