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Weihnachtssegen "Urbi et Orbi“: Papst stößt auf taube Ohren

Es ist Tradition: Weihnachten schickt der Papst den Segen "Urbi et Orbi" vom Balkon des Petersdoms. Doch laut einer stern-Umfrage sind Benedikts Worte für die meisten Deutschen bedeutungslos.

"Urbi et Orbi" vom Balkon des Petersdoms: Papst Benedikt XVI. bei seinem traditionellen Weihnachtssegen im vergangenen Jahr.

"Urbi et Orbi" vom Balkon des Petersdoms: Papst Benedikt XVI. bei seinem traditionellen Weihnachtssegen im vergangenen Jahr.

Egal, ob Papst Benedikt XVI. den Weihnachtssegen "Urbi et Orbi“ vom Balkon des Petersdoms spricht oder in diesem Jahr vielleicht erstmals auch per Twitter verbreitet: Nur 16 Prozent der Deutschen messen dem Segen große (9 Prozent) oder sehr große (7 Prozent) Bedeutung bei. Für die übrigen 84 Prozent hat er kaum (30 Prozent) oder gar keine (54 Prozent) Bedeutung.

Wichter als dem Durchschnittsdeutschen ist den Katholiken das Papst-Wort: 22 Prozent von ihnen sagen, es habe für sie große Bedeutung, für 16 Prozent hat es sehr große Bedeutung. Allerdings ist auch hier der Mehrheit von 62 Prozent der Weihnachtssegen nicht wichtig: Für 40 Prozent hat er geringe, für 22 Prozent gar keine Bedeutung.

Matthias Weber/print

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