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Wuppertal: Wirt wirft 12.000 Euro in den Müll - und bekommt das Geld zurück

Es klingt wie ein modernes Märchen: Es war einmal ein Wirt in Wuppertal. Dem passierte ein arges Missgeschick. Er warf 12.000 Euro einfach in den Müll. Doch es gab einen ehrlichen Finder. Der war bitterarm.

Zahlreiche Euroscheine, locker übereinander gelegt

12.000 Euro versehentlich in den Müll zu werfen, ist ein Alptraum. Sie tatsächlich von einem ehrlichen Finder zurückzubekommen, schlicht traumhaft.

Ein Wuppertaler Gaststättenbetreiber hat Einnahmenin Höhe von 12.000 Euro versehentlich mit dem Hausmüll entsorgt - und unglaubliches Glück gehabt. Denn das Geld wurde von einem ehrlichen Finder abgegeben.

Finder der ordentlichen Summe war jener Flaschensammler, der in der vergangenen Woche in die Schlagzeilen geraten war. Obwohl der 87-Jährige aufgrund seiner Lebenssituation allen Grund gehabt hätte, das gefundene Geld zu behalten, lieferte er es auf einer Polizeiwache ab. Selbst die Beamten zollten dem Mann Anerkennung.

"Etwas abhanden gekommen"

Die Polizei hatte Ermittlungen aufgenommen - zunächst ohne Ergebnis. Am vergangenen Dienstag nun meldete sich der Gastronom. Ihm sei "da etwas abhanden gekommen", schilderte ein Polizeisprecher am Freitag den Anruf. Dass er die 12.000 Euro nun tatsächlich zurück bekommt, hätte er sich kaum träumen lassen.

Dem Finder steht nun der gesetzliche Finderlohn zu - in diesem Fall drei Prozent der Summe. Laut Polizei haben sich außerdem zwei anonyme Spender gemeldet, die den ehrlichenFlaschensammler belohnen möchten.

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