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WM 2018: Mit Klaviermusik: Berliner Gefängnis organisiert "Public Viewing" für Insassen

Auch in Berliner Gefängnissen fiebern heute viele Insassen mit der deutschen Nationalmannschaft. Doch wie gucken Häftlinge eigentlich die WM-Spiele? Die JVA Moabit hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Fenster eine JVA im Hintergrund, Stacheldraht im Vordergrund

Die meisten Häftlinge in Deutschland haben einen Fernseher auf der Zelle (Symbolbild)

DPA

Heute um 16 Uhr trifft die deutsche Nationalmannschaft in ihrem letzten Gruppenspiel auf Südkorea. Da das Spiel mitten am Tag stattfindet, müssen sich viele Arbeitnehmer, die zum Public Viewing gehen wollen, Urlaub nehmen oder von Gleitzeitregelungen Gebrauch machen. Manche Unternehmen stellen ihre Mitarbeiter frei oder organisieren sogar Übertragungen für ihre Kollegen. Aber wie läuft das in deutschen Gefängnissen?

JVA Moabit: Übertragung in Kirchenraum mit Klaviermusik

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Moabit organisiert für ihre Insassen eine ganz besondere Form des "Public Viewings". Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wird im Kirchenraum der JVA das Fußballspiel der deutschen Elf gegen Südkorea nicht nur übertragen, sondern auch noch mit dramatischer Musik unterlegt. Der Stummfilm-Pianist Carsten-Stephan Graf von Bothmer wird das letzte Vorrundenspiel der DFB-Elf auf musikalische Art und Weise interpretieren. In anderen Berliner Gefängnissen, so berichtet es die Berliner Morgenpost, werde etwas weniger spektakulär Fußball geschaut. Insassen können in vielen JVAs gemeinsam die Spiele in Gemeinschaftsräumen verfolgen. Ein "richtiges" Public Viewing, zu dem jeder kommen kann, ist das trotzdem nicht. Die Insassen bleiben schließlich unter sich.

"Jeder Insasse hat einen großen Fernseher in seiner Zelle"

In der Hamburger Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel gibt es kein von der Gefängnisleitung organisiertes "Public Viewing" zur WM 2018. "Die Insassen haben alle einen großen Fernseher in ihrer Zelle und organisieren sich untereinander selbst", so eine Sprecherin der JVA auf stern-Anfrage. "Viele gucken gemeinsam, manche interessieren sich aber auch gar nicht für die Spiele und nutzen die Zeit für andere Aktivitäten." Dass Häftlinge in deutschen Gefängnissen über einen eigenen Fernseher verfügen, ist übrigens nichts Besonderes. In vielen Gefängnissen stehen Insassen beispielsweise auch Spielkonsolen zur Verfügung.

Geoffrey B. (32) saß bereits sechs Mal wegen Schwarzfahrens im Gefängnis.
hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.