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Youtube-Video: Peta sucht Eichhörnchen-Treter vom Grand Canyon

Unglaublich, aber wahr. Auf Youtube kursiert ein Video, in dem ein Mann ein Eichhörnchen mit einem Tritt in den Grand Canyon befördert. Tierschützer setzen ein Kopfgeld auf den Tierquäler aus.

Der Grand Canyon lockt viele Touristen an - und offenbar auch Menschen, die nicht die Natur bewundern, sondern Tiere zu Tode quälen wollen.

Der Grand Canyon lockt viele Touristen an - und offenbar auch Menschen, die nicht die Natur bewundern, sondern Tiere zu Tode quälen wollen.

Die Tierschutzorganisation Peta sucht nach einem Mann, der mutmaßlich aus sadistischem Vergnügen ein Eichhörnchen mit einem Fußtritt in den Grand Canyon beförderte. Peta schrieb am Mittwoch ein Kopfgeld von 15.000 Dollar (rund 11.200 Euro) für Informationen aus, die zur Verhaftung des mutmaßlichen Tierquälers führen. Jeder, der "solche sadistischen und gewalttätigen Handlungen gegen verletzliche Wesen" begehe, müsse bestraft werden, erklärte der Peta-Direktor Martin Mersereau.

Auslöser der Suche ist ein Video, das Anfang der Woche auf dem Onlineportal YouTube für Furore sorgte. Darauf ist ein Mann in kurzen Hosen und einem Strohhut zu sehen, der im Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona ein Eichhörnchen mit Futter an den Rand einer Schlucht lockt. Dann zieht er sich den linken Schuh an, schleicht an das Tier heran und tritt den Nager mit Wucht in die etwa 1,6 Kilometer tiefe Schlucht. Es wird angenommen, dass das Eichhörnchen den Sturz nicht überlebte.

Übergriffe gegen Wildtiere verstoßen gegen US-Bundesgesetze und können mit bis zu sechs Monaten Haft und einer Geldbuße von bis zu 5000 Dollar (rund 3700 Euro) bestraft werden. Angesichts der Empörung über die Tat wurde das Video inzwischen gelöscht.

til/AFP / AFP
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