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Winterzeit: Macht endlich Schluss mit der Zeitumstellung!

Soll man sich noch aufregen? Das Wettern gegen die Zeitumstellung hat bisher ebenso wenig gebracht wie die Umstellung selbst. Trotzdem wird stoisch daran festgehalten. Zeit für eine Zeitenwende!

Zeitumstellung: Die Uhren des Zeitfeld in Düsseldorf während der Dämmerung

Installation "Zeitfeld" in Düsseldorf: Die meisten Menschen würden gerne auf die Zeitumstellung verzichten. Trotzdem wird stoisch daran festgehalten

Na, haben Sie sich auch Zeit genommen, um sich zu fragen, ob die Uhr in der vergangenen Nacht eine Stunde vor oder zurück gedreht werden musste? Es ist mal wieder Zeitumstellungs-Zeit. In den kommenden Monaten leben wir nach der Winterzeit, die vielen Menschen auch als "normale Zeit" gilt. Ende März dann wieder Sommerzeit und so weiter und so fort. Und das für alle Zeiten? Bloß nicht!

Die ständige Verdreherei der Zeiger ist ein Produkt längst vergangener Zeiten. Es herrschte Ölkrise in den Siebzigern. Energie zu sparen und dabei auch noch "mehr vom Tag" zu haben, entsprach dem Zeitgeist. Deshalb drehen wir seit 1980 alle halbe Jahre an der Uhr. Mittlerweile ist aber einige Zeit vergangen und es hat sich gezeigt: Es bringt nichts!

Zeitumstellung

Zeitumstellung: Nichts für zarte Gemüter

Im Gegenteil! Etliche Zeitgenossen fürchten die Zeitenwechsel wie die Pest. Manche fallen regelrecht aus ihrer Zeit und bekommen Probleme mit ihrem Bio-Rhythmus. Andere entwickeln gar Depressionen, das Herzinfarktrisiko steigt, es kommt zu Schlafstörungen und Leistungsabfall. Im Straßenverkehr ist es eine besonders gefährliche Zeit - mit 30 Prozent mehr Unfällen. Schicht-Zeiten geraten durcheinander und selbst für Kühe sind es schwere Zeiten: Die Milchproduktion bricht um zehn Prozent ein.

Und weil das alles so ist, halten die meisten unserer Zeitgenossen nichts von der Zeitspielerei. Laut einer repräsentativen aktuellen Umfrage der Krankenkasse DAK würden 80 Prozent gerne darauf verzichten. Es gibt sogar ein paar Volksvertreter, die ein Großteil ihrer Zeit damit verbringen, die Zeitumstellung zu bekämpfen. Doch es geschieht trotzdem: nichts.

Türkei nimmt sich ihre Zeit

Außer in der Türkei. Wo Präsident Erdogan nach Belieben schalten und walten kann, nimmt man sich jetzt die Zeit, die man haben möchte. Schluss mit der Umstellerei! Einfach so. Außerdem macht die Regionalregierung von Mallorca in Madrid und der EU mobil, um für die Balearen-Insel ewige Sommerzeit zu erreichen. Kommt etwa mit der Zeit doch Bewegung in das Thema?

Ob Winterzeit oder Sommerzeit - das ist letztlich wurscht. Hauptsache es ist Schluss mit der Umstellerei. Es ist an der Zeit. Längst.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.