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Zensus-Studie: Jeder Fünfte in Deutschland hat ausländische Wurzeln

20 Prozent der deutschen Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund, wie es im Behördendeutsch heißt. Dahinter stehen spannende Fakten - zum Beispiel sind diese Menschen jünger als der Schnitt.

Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat ausländische Wurzeln. Im Mai 2011 lebten in Deutschland etwa 15,3 Millionen Migranten beziehungsweise nach 1955 zugewanderte und inzwischen eingebürgerte Deutsche. Das waren 20 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag auf Basis der Zensus-Daten mitteilte. Mehr als die Hälfte der Menschen mit Migrationshintergrund haben die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist deutlich jünger. Migranten leben fast ausschließlich in den westlichen Bundesländern und Berlin. Sie sind seltener erwerbstätig und haben häufiger keinen Schulabschluss als Bürger deutscher Herkunft. Zuwanderer leben in größeren Haushalten, haben aber seltener Wohneigentum.

ivi/DPA / DPA
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