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USA: Achtjähriger erhält als erstes Kind zwei Spender-Hände

Vor 15 Jahren war zum ersten Mal eine beidseitige Transplantation der Hände bei einem Erwachsenen vorgenommen worden. Jetzt wurde die Operation erstmals auch bei einem Kind erfolgreich durchgeführt.

Erstmals sind einem Kind zwei Spender-Hände transplantiert worden: Die Kinderklinik von Philadelphia gab bekannt, dass die zehnstündige Operation bei dem achtjährigen Zion Harvey aus Baltimore erfolgreich verlaufen sei. Zion mussten nach einer komplizierten Infektion vor einigen Jahren beide Hände und beide Füße amputiert werden. Damals wurde bei ihm bereits eine Nierentransplantation vorgenommen. An der Operation in Philadelphia waren 40 Ärzte, Anästhesisten, Orthopäden, Radiologen und sonstiges medizinisches Fachpersonal beteiligt.

Die erfolgreiche Nierentransplantation sei eine Voraussetzung dafür gewesen, dass Zion nun für die medizinische Weltpremiere ausgewählt werden konnte, sagte Benjamin Chang, Ko-Direktor des Transplantationsprogramms für Hände an der Kinderklinik. Wegen der Nierentransplantation habe Zion schon vor der jetzt vorgenommenen Verpflanzung der Hände Medikamente erhalten, die das Abstoßen von Spenderorganen durch den Empfänger verhindern. Über die Herkunft der Spender-Hände gab die Klinik nichts bekannt. Sie bedankte sich aber ohne Namensnennung für die Selbstlosigkeit der Organspende.

Weltweit erste Verpflanzung von Händen im Jahr 2000

Die weltweit erste Verpflanzung zweier Hände - und Unterarme - erfolgte im Januar 2000 bei einem Maler in der französischen Stadt Lyon. An der Operation in Philadelphia beteiligten sich Experten der Universität von Pennsylvania. Dort wurde 2011 erstmals eine beidseitige Transplantation der Hände bei einem Erwachsenen vorgenommen.

Der kleine Zion beeindruckte die Ärzte schon vor der Hand-Transplantation durch seine Lebhaftigkeit. Er hatte es gelernt, ohne Hände zu essen, zu schreiben und am Computer zu spielen. Außerdem lief er mit Prothesen. Für die Zeit nach der Operation äußerte er den Wunsch, mit den neuen Händen einen Ball werfen zu können.

tim/AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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