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Zum 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen: Preußen - die eigenwillige Supermacht

Der 300. Geburtstag Friedrichs des Großen, des größten preußischen Herrschers, kann ein aktueller Anlass sein, sich in die deutsche Geschichte entführen zu lassen: die Menschen aus dieser Zeit, eigenwillige Superstars, charmante Genies oder besessene Herrscher kennenzulernen. Aufstieg und Fall einer Epoche finden Sie im neuen stern Extra.

Im Malkasten und beim Blick auf die Bundesligatabelle, das Preußisch Blau und die beiden Teams aus Dortmund und Mönchengladbach, die mit Borussia den lateinischen Namen der einstigen Supermacht vor sich tragen - Preußen gehört bis heute zu unserem Alltag. Mehr noch: Sein Stolz und sein Militarismus, seine Weltoffenheit und seine Disziplin, seine Führer und Verführer haben Deutschland tiefer geprägt, als mancher es ahnt.

Gründe genug für den stern, im vergangenen Jahr Preußen eine große Serie zu widmen. Die jetzt zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen, des größten Preußen-Herrschers, erweitert und ergänzt als stern Extra erscheint. Hier kann man sie alle in großen Portraits kennenlernen und wiedertreffen - die berühmt-berüchtigen Superstars der preußischen Geschichte:

  • Friedrich der Große, nicht der erste, aber der wichtigste Herrscher auf dem Adler-Thron. Ein klein gewachsenes Genie, dem seine Hunde näher standen als jeder Mensch, und der doch aus dem märkischen Sand eine Weltmacht schuf.
  • Königin Luise, das Fashion Victim und preußische It-Girl, die mit ihrem Charme sogar Napoleon besiegte.
  • Wilhelm II., der letzte Kaiser, der seine körperliche Schwäche durch Großmannssucht kompensierte und so verblendet das Deutsche Reich in den I. Weltkrieg stürzte.
  • Und Otto von Bismarck, Ahnherr eines Adelsgeschlechts, das heute zwar nur noch durch zertrümmerte Hotelzimmer, Familienstreit und Schlimmeres Schlagzeilen macht. Der aber vor 141 Jahren aus Preußen und den übrigen deutschen Ländern das Deutsche Reich schmiedete.

Künftig wurde in der Berliner Reichskanzlei Weltpolitik gemacht. Allerdings nur drei Generationen lang. Denn Preußen und Deutschland, die jetzt eines waren, verfielen nur zu gern den Verlockungen Hitlers und der Nazis. Gemeinsam stürzten sie sich in einen grauenhaften Wahnsinn, dem erst die totale Niederlage gegen Frankreich, England, Russland und die USA 1945 ein Ende setzte. Als dann am 25. Februar 1947 die Siegermächte den Staat Preußen per Gesetz auflösten, war der preußische Gedanke schon lange tot.

Lesestücke, Karten und Bilder

Doch nicht nur den Großen der Geschichte, dem langen Aufstieg und dem schnellen Fall widmet sich das stern Extra. Spannende Lesestücke erzählen von den preußischen Reformen und seinem außergewöhnlichen Bildungssystem, Karten und Bilder führen auf historischen Spaziergängen durch Berlin und Potsdam.

Einen besonderes Erlebnis bietet die eMagazine-Version des stern Extras "Preußen - Die eigenwillige Supermacht" auf dem iPad: So bekommen Sie per Video eine exklusive Privatführung durch das berühmte Bismarck-Museum in Aumühle, stern-Adelsexpertin Catrin Bartenbach erläutert die komplizierte Nachfolgeregelung im preußischen Königshaus Hohenzollern ebenso wie den Modestil von Königin Luise, und ebenfalls per Video reisen Sie zurück in die Festung Alt-Küstrin und sind Zeuge des entscheidenden Wendepunkts des in seiner Jugend so rebellischen Friedrich des Großens: die Hinrichtung seines Freundes Kattes nach dem gescheiterten gemeinsamen Fluchtversuchs.

Preußens Traum und Tragödie - im stern Extra werden sie lebendig.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.